Nr. 208, Dezember 2013

Der Schwerpunkt dieses Heftes ist dem Ort des Schreibens gewidmet. Unter verschiedenen Aspekten näherten sich Nico Bleutge, Roman Ehrlich, Verena Güntner, Felicitas Hoppe, Selim Özdogan und Gregor Sander dem Thema an. Roberto Simanowski hat für uns einen Beitrag zum Internet als Ort der Literatur geschrieben, Frank Milautzcki überschrieb seinen Beitrag mit Karten. Hartmut Lange und Annett Gröschner ließen sich interviewen. Darüber hinaus haben wir einen Fragebogen entworfen, den Marcel Beyer, Friedrich Christian Delius, Elke Erb, Thomas Klupp, Brigitte Kronauer, Teresa Präauer, Sabine Scho, Ingo Schulze und Sa¨a Stani¨ic beantwortet haben.

Außerdem:

 

  • Gert Loschütz erinnert an seinen im Juli in Berlin verstorbenen Kollegen Rolf Haufs.  
  • Martin Beck und Fabian Goppelsröder haben sich mit Thomas Hettche über das »literarische Zeigen« unterhalten.
  • Eine Erzählung von Anna Kim.
  • In Auf Tritt Die Poesie präsentiert Matthias Göritz neue Gedichte von John Ashbery in der Übersetzung von Jan Volker Röhnert.
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Editorial

Um den Ort des Schreibens geht es in diesem Heft. Ergeben hat sich dieses Thema in einem Seminar der Universität Rostock, dass der Redakteur dieser Zeitschrift, Thomas Geiger, an der Universität Rostock über Literaturzeitschriften gehalten hat. Wir haben Autoren gebeten, uns über ihren Ort des Schreibens Auskunft zu geben. Mitgemacht haben Nico Bleutge, Roman Ehrlich, Verena Güntner, Felicitas Hoppe, Selim Özdogan und Gregor Sander. Roberto Simanowski, Literaturwissenschaftler in Basel, hat für uns einen Essay zum Internet als Ort der Literatur geschrieben, Frank Milautzcki überschrieb seinen Beitrag mit „Karten“. Hartmut Lange und Annett Gröschner ließen sich interviewen. Darüber hinaus haben wir einen Fragebogen entworfen, den Marcel Beyer, Friedrich Christian Delius, Elke Erb, Thomas Klupp, Brigitte Kronauer, Teresa Präauer, Sabine Scho, Ingo Schulze und Sa¨a Stani¨ić beantwortet haben.

Und noch ein Interview findet sich in diesem Heft: Martin Beck und Fabian Goppelsröder haben sich mit Thomas Hettche über das „literarische Zeigen“ unterhalten. Der zweite kleine Schwerpunkt dieses Heftes ergibt sich aus dem traditionellen Schriftstellertreffen im LCB „Tunnel über der Spree“. In diesem Jahr stand es unter dem Motto „Zeig mir Deinen Dämon“, und wir drucken die Beiträge von Aris Fioretos, Teresa Präauer und Monique Schwitter. Dazu präsentieren wir einen neuen Prosatext der Wiener Autorin Anna Kim. In Auf Tritt Die Poesie drucken wir – eingeleitet von Matthias Göritz – Gedichte vom großen alten Mann der amerikanischen Lyrik, John Ashbery, in der Übersetzung von Jan Volker Röhnert.

Der Anlass für den Auftakt dieses Heftes ist jedoch ein trauriger. Gert Loschütz erinnert an den am 26. Juli 2013 gestorbenen Berliner Lyriker Rolf Haufs.


Inhalt

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Gerd LoschützJuliabschied­ 402
     
  Orte und Worte  
Nico Bleutge Flechten 407
Roman Ehrlich Max und Giovanni 412

Hartmut Lange/Holger Helbig
Alexandra Wendt

Ich wollte das hinzufügen, was Sie im Museum nicht mehr finden.

417

Felicitas Hoppe Wo, wenn nicht hier? 427
Roberto Simanowski Das Internet als Ort der Literatur 429
Annett Gröschner/Inga Machel Schreiben kann ich überall. Nur
eben nicht überall gleich gut.
439
Selim Özdogan Wohin mit alle dem Vertrauen 448
Gregor Sander Außer Haus 452
Frank Milautzcki Karten 454
  Fragebogen 464
     
  Zeig mit deinen Dämon  
Aris Fioretos Diese Rothäuse, meine Dämonen 478
Teresa Präauer Wie ich mit meiner Zunge begann 484
Monique Schwitter­Von Öffnungen, Löchern und Leerstellen 488
     
Thomas Hettche/Martin Beck/
Fabian Goppelsröder
"Gewissheit gilt es zu vermeiden" 492
Anna Kim Nasenhörner 505
 
 
  Auf Tritt Die Poesie  
Matthias Göritz Der Himmel im Gehege 510
John AshberyGedichte 513
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