Walter Höllerer

Walter Höllerer Sprache im technischen Zeitalter ist eine der vielen Gründungen des Schriftstellers, Literaturwissenschaftlers und Literaturvermittlers Walter Höllerer (1922–2003). Seine Biographie in Kürze: Höllerer nahm als von 1941 an Soldat am Zweiten Weltkrieg teil und studierte von 1945 bis 1949 in Erlangen, Göttingen und. 1954 bis 1958 war er Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Frankfurt am Main. Seit 1954 nahm Höllerer an den Treffen der Gruppe 47 teil. Von 1959 bis zu seiner Emeritierung 1988 war er Ordentlicher Professor für Literaturwissenschaft an der Technischen Universität Berlin. Daneben nahm er mehrfach Gastprofessuren in den USA wahr. 1956 sorgte seine Lyrik-Anthologie "Transit. Lyrikbuch der Jahrhundertmitte“ für Aufsehen. Höllerer war außerdem Mitherausgeber der Werkausgaben von Friedrich Schiller (1957) und Jean Paul (1959-1967) sowie der Schriftenreihe „Literatur als Kunst“. Höllerer hat gleich zwei der bedeutendsten deutschsprachigen Literaturzeitschriften ins Leben gerufen: 1954 (mit Hans Bender) die Akzente, 1961 Sprache im technischen Zeitalter. 1963 rief er das Literarische Colloquium Berlin und schuf 1977 mit Schenkungen aus seinem Archiv die Grundlage für das Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg, das seinen Nachlass verwaltet. Einen näheren Eindruck von Werk und Persönlichkeit Höllerers vermittelt Norbert Millers Nachruf „Der Vogel Rock“, der 2003 in Sprache im technischen Zeitalter erschien und den Sie hier nachlesen können.