Übersicht unserer Autoren


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Ken Babstock

geb. 1970 in Neufundland/Kanada, studierte in Montreal Philosophie, brach das Studium ab und arbeitete zwölf Jahre in „Wäldern, Fabriken und auf dem Bau“. Bisher erschienen vier Gedichtbände: sein Debüt Mean (1999), Days into Flatspin (2001), Airstream Land Yacht (2006) und zuletzt Methodist Hatchet. Ken Babstock wurde mit renommierten Literaturpreisen geehrt, u. a. mit dem Griffin Poetry Prize und dem Atlantic Poetry Prize. Derzeit ist er Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.

Nr. 202 


Alhierd Bacharevic

geb. 1975 in Minsk. Studierte Belarussische Philologie und Pädagogik an der Hochschule „Maxim Tank“, arbeitete als Lehrer und Journalist und war im Jahr 2008 Belarussischer Schriftsteller des Jahres. Schon das erste Buch Praktyèny dapamo¸nik pa rujnavañni haradoû (dt. „Praktisches Hilfswerk zur Zerstörung der Städte“) gewann den einzigen unabhängigen belarussischen Literaturpreis „Hliniany Viales“. Einige Werke sind ins Deutsche, Tschechische und Ukrainische übersetzt und in Anthologien und Zeitschriften erschienen. Er lebt in Hamburg.

Sonderheft 2009


Natalie Balkow

geboren 1968 in Köln, lebt heute in Mönchengladbach und Berlin. Nach dem Studium arbeitete sie als freie Regisseurin an verschiedenen Theatern sowie als Texterin in einer Werbeagentur. 2005 erhielt sie den Ernst-Willner-Preis bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. Zur Zeit arbeitet sie an einem Erzählband, der bei Schöffling&Co erscheinen soll.

Nr. 177


Zsófia Balla

geb. 1949 im rumänischen Cluj (Klausenburg), gehörte in der ehemals ungarischen, heute rumänischen Stadt der ungarisch-jüdischen Minderheit an. Nach dem Studium an der Musikhochschule (Violine) arbeitete sie als Kulturredakteurin des ungarischsprachigen Rundfunks in Cluj und Bukarest. 1968 erschien ihr erster Gedichtband A dolgok emlékezete. Außerdem schreibt sie Kurzprosa und Essays. Seit 1993 lebt Zsófia Balla in Budapest. Auf deutsch erschien der Gedichtband Schönes, trauriges Land in der edition suhrkamp.

Nr. 183


Hans-Jürgen Balmes

1958 in Koblenz geboren, lebt bei Frankfurt. Veröffentlichte einen Novalis-Kommentar und ist heute Programmleiter im S. Fischer Verlag und Mitherausgeber der Neuen Rundschau. Übersetzungen von John Berger, Martine Bellen, zuletzt erschienen bei Ammann die Gedichte von Robert Hass Die Wünsche der Menschen.

Nr. 176


Carmen Francesca Banciu

1955 im rumänischen Lipova geboren, erhielt 1985 Publikationsverbot in Rumänien. 1991 war sie Gast des Berliner Künstlerprogramms und lebt seither als freie Autorin, Journalistin und Seminarleiterin für Kreatives Schreiben in Berlin. Carmen Francesca Banciu schreibt seit 1996 auch in deutscher Sprache. 2000 erschien der Roman Ein Land voller Helden, 2002 die Geschichtensammlung Berlin ist mein Paris (beide bei Ullstein). Kürzlich erschien Das Lied der traurigen Mutter (Rotbuch 2007).

Sonderheft 2008

María Cecilia Barbetta

geb. 1972 in Buenos Aires, studierte Deutsch als Fremdsprache und kam 1996 mit einem DAAD-Stipendium nach Berlin. Seit 2005 ist sie freie Autorin, 2007 bekam sie das Alfred-Döblin-Stipendium der Berliner Akademie der Künste. 2008 erschien ihr erster Roman Änderungsschneiderei Los Milagros (S. Fischer), für den sie unter anderem mit dem Aspekte-Literaturpreis und dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet wurde. María Cecilia Barbetta lebt in Berlin.

Nr. 205

Nr. 185


Attila Bartis

gelernter Fotograf, wurde 1968 in Marosvásárhely im rumänischen Siebenbürgen geboren. Seine Familie gehörte der ungarischen Minderheit an. Sein erster Roman Der Spaziergang (Suhrkamp 1999) schildert Kindheits- und Jugenderlebnisse vor dem Hintergrund des kommunistischen Systems. Die Ruhe (Suhrkamp 2005) beschäftigt sich mit dem Ende der Diktatur. Zuletzt wurde die Aufsatzsammlung Die Apokryphen des Lazarus veröffentlicht (Suhrkamp 2007). Bartis war 2007 Gast des DAAD. Er lebt in Budapest.

Sonderheft 2009 Sonderheft 2008


Joanna Bator

ehrt als Hochschuldozentin in Japan und Polen. Für ihren Reportagenband Japonski wachlarz (Der japanische Fächer) erhielt sie 2005 den Beata-Pawlak-Preis. Ihr Roman Sandberg (dt. bei Suhrkamp, 2011) war in Polen für den Nike-Preis nominiert.

Nr. 202 


Reinhard Baumgart

Jahrgang 1929, Literaturwissenschaftler, Kritiker und Autor zahlreicher Bücher, lebt in Berlin und München. Im Hanser Verlag erschienen u. a. Deutsche Literatur der Gegenwart (1994), Addio – Abschied von der Literatur (1995), Liebesspuren. Eine Lesereise durch die Weltliteratur (2000) und zuletzt der Prosaband Glück und Scherben. Drei lange Geschichten, vier kurze (2002). Postum erschien (2004) Damals. Ein Leben in Deutschland 1929–2003. Baumgart starb am 2. Juli 2003 in Berlin.

Sonderheft 2002


Martin Beck

geb. 1982 in Karlsruhe, hat Philosophie und Literaturwissenschaft in Hamburg und Berlin studiert, ist als Kurator und Autor im Bereich bildender Kunst tätig und schreibt derzeit eine philosophische Dissertation zur Epistemologie und Ästhetik des Bildlichen bei Kant und Hegel.

Nr. 208 


Jürgen Becker

Jürgen Becker, geboren 1932 in Köln, lebt in Odenthal und Köln. Seine Journalgeschichen Die folgenden Seiten erschienen 2006. Im Sommer 2007 erscheint in der Bibliothek Suhrkamp sein neuer Gedichtband Dorfrand mit Tankstelle.

Nr. 181


Jürgen Jakob Becker

geb. 1964, studierte Germanistik und Lateinamerikanistik in Mainz und Berlin. Seit 1990 arbeitet er im LCB, ist stellvertretender Geschäftsleiter des LCB und seit 1997 Geschäftsführer des Deutschen Übersetzerfonds. Mit Ulrich Janetzki hat er die Anthologien Die Stadt nach der Mauer. Junge Autoren schreiben über ihr Berlin (Ullstein, 1998) und Helden wie Ihr. Junge Schriftsteller über ihre literarischen Vorbilder (Quadriga Verlag, 2000) herausgegeben.

Nr. 206 


Martin Becker

geboren 1982 im Sauerland. Studium in Bochum und am Leipziger Literaturinstitut. Lebt seit 2005 in Berlin und arbeitet in den Bereichen „Aktuelle Kultur“ und „Literatur-Feature“ als freier Hörfunkjournalist für den WDR.

Nr. 177


Peter von Becker

geboren 1947 in Mannheim, lebt als Kulturjournalist und Schriftsteller in Berlin. Er studierte Jura, Soziologie, Kunstgeschichte und Philosophie und promovierte 1978 in Jura. Er war ab 1981 verantwortlicher Redakteur und Mitherausgeber der Zeitschrift Theater heute. Von 1997 bis 2005 leitete er die Kulturredaktion des Berliner Tagesspiegel. Zuletzt erschien 2002 bei DuMont Das Jahrhundert des Theaters.

Sonderheft 2008


Thorsten Becker

geb. 1965 in Krefeld, studierte Germanistik und Philosophie in Köln. Parallel zum Studium erste und alsbald umfangreichere literarische Produktion. Er lebt in Köln und schreibt Erzählungen und Romane.

Nr. 165


Silke Behl

ebt als Hörfunkjournalistin und Reise-Autorin in Bremen. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte in Hamburg und Kiel. Nach der Promotion arbeitete sie zunächst als freie Journalistin. Von 1986 bis 1991 lehrte Silke Behl deutsche Literatur an der Universitas Indonesia in Jakarta. Seit ihrer Rückkehr aus Asien ist sie Kulturredakteurin bei Radio Bremen.

Nr. 204


Sigrid Behrens

geb. 1976 in Hamburg, studierte Kunst, Germanistik und Erziehungswissenschaften in Hamburg und Genf. Sie veröffentlichte in diversen Zeitschriften und Anthologien. Die Rechte ihrer Theaterstücke rapport, Grenzland/ab jetzt und Unter Tage liegen beim Drei Masken Verlag. Sigrid Behrens lebt in Hamburg. Ihr Roman Diskrete Momente erschien 2007 bei Hanser.

Nr. 169


Niklas Bender

geb. 1976 in Braunschweig, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Philosophie und Neuere deutsche Literatur in Berlin und Paris, promovierte in besagten Städten und ist derzeit Assistent am Romanischen Seminar Tübingen; er unterrichtet französische und internationale Literatur. Außerdem arbeitet er als Literaturkritiker für die Frankfurter Allgemeine Zeitung mit besonderem Interesse für den französischsprachigen Raum.

Nr. 187


Roland Berbig

geb. 1954 in Quedlinburg, lebt in Berlin. Er lehrt seit 1985 an der Berliner Humboldt-Universität. Arbeitsschwerpunkte sind Forschungen zum literarischen Leben und zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zu den deutsch-deutschen Literaturbeziehungen nach 1945. Zuletzt gab er das Metropolen-Kompendium Berlins 19. Jahrhundert (Akademieverlag, 2011), die 2010 erschienene fünfbändige Theodor Fontane Chronik (de Gruyter) und den Briefwechsel zwischen Margret Boveri und Ernst Jünger (Landt Verlag, 2008) heraus.

Nr. 206 Nr. 195 Nr. 189


Florian Berg

Florian Berg, geb. 1976, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Berlin und Cincinnati und promovierte an der Humboldt-Universität Berlin mit einer Arbeit über Durs Grünbein.

Nr. 183


Katharina Berger

geb.1973 in Berlin, studierte von 1994 bis 1997 Neuere und Neueste Geschichte sowie Bibliothekswissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin. Ebenfalls dort nahm sie 1997 ein Studium der Neueren deutschen Literatur sowie der Europäischen Ethnologie auf. Ihre Erzählung Max braucht Wasser wurde in die von Katharina Diestelmeier herausgegebene Anthologie Berlin? Berlin! aufgenommen (Ravensburger Buchverlag).

Nr. 169


László Bertók

geb. 1935 in Vese (Ungarn), ist Dichter und Bibliothekar. Wegen seiner Dichtung war er in den fünfziger Jahren einige Monate in Haft. Er veröffentlichte zahlreiche Lyrikbände und erhielt 1975 den Jozsef Attila Preis in seinem Heimatland. Láslzó Bertók lebt heute in Pécs/Ungarn.

Nr. 190


Marcel Beyer

Marcel Beyer, geb. in Tailfingen/Württemberg, wuchs in Kiel und Neuss auf. Er studierte von 1987 bis 1991 Germanistik, Anglistik und Allge- meine Literaturwissenschaft an der Universität Siegen; 1992 Magister artium mit einer Arbeit über Friederike Mayröcker. Bis 1996 lebte Marcel Beyer in Köln, seitdem ist er in Dresden ansässig. Zuletzt erschienen bei Suhrkamp Putins Briefkasten – Acht Recherchen und als Graphic Novel von – Ulli Lust gezeichnet – sein Roman Flughunde.

Nr. 186 Nr. 183 Nr. 179 Nr. 170 Nr. 209


Kristine Bilkau

1974 geboren, studierte Geschichte, Neuere deutsche Literatur und amerikanische Literatur an der Universität Hamburg und der Tulane University, New Orleans, Louisiana. 2008 nahm sie als Finalistin am Open Mike in Berlin teil. Sie lebt als freie Autorin in Hamburg. (Foto: Tobias Bohm)

Nr. 193


Anne Birkenhauer

geb. 1961 in Essen, lebt seit 1989 in Israel. Sie studierte in Berlin und Jerusalem Judaistik und Germanistik. Sie arbeitet an wissenschaftlichen Editionen mit, unterrichtet an der Dolmetscherschule der Bar-Ilan-Universität. Sie übersetzt hauptberuflich aus dem Hebräischen in das Deutsche neben Aharon Appelfeld u.a. Juwal Shimoni, Yoel Hoffmann, Jehoshua Kenaz und Daniella Carmi.

Nr. 174


Jens Bisky

geb. 1966 in Leipzig, ist Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Er schreibt Bücher und Essays zur Zeit- und Kulturgeschichte. Seine Erinnerungen an die DDR erschienen 2004 unter dem Titel Geboren am 13. August – Der Sozialismus und ich im Rowohlt Verlag, 2011 gab er das Lesebuch Unser König. Friedrich der Große und seine Zeit heraus.

Nr. 206 


Meike Blatnik

Jahrgang 1974, studierte Neuere deutsche Literatur und Philosophie in Berlin. Während des Studiums freiberuflich als Journalistin tätig (u .a. Deutsche Welle). Sie schrieb ihre Magisterarbeit zum Thema Literaturkritik.

Sonderheft 2002


Julia Blesken

wurde 1976 in Berlin geboren. Hier machte sie ihr Staatsexamen in Geschichte. Im Jahr 2002 belegte sie den dritten Platz des Wiener Werkstattpreises für Literatur, 2003 den zweiten Platz des Bettina-von-Arnim-Literaturpreises.

Nr. 177


Nico Bleutge

1972 in München geboren, studierte Germanistik, Rhetorik und Philosophie in Tübingen und lebt in Berlin. Er arbeitet als Lyriker, Essayist und Literaturkritiker für verschiedene Zeitungen. Bleutge erhielt u. a. den ersten Preis beim Open Mike 2001, den Wolfgang-Weyrauch-Preis 2003, das Hermann-Lenz-Stipendium 2006 und den Anna-Seghers-Preis 2006. Nach Klare Konturen (2006) erschien 2008 sein zweiter Gedichtband Fallstreifen. Sein dritter Gedichtband verdecktes gelände erschien 2013 (C.H. Beck Verlag). Nico Bleutge lebt in Berlin.

Nr. 208 Nr. 200 Nr. 193 Nr. 176 Nr. 173


Ulrich Blumenbach

geb. 1964 in Hannover, hat Anglistik und Germanistik in Münster, Sheffield und Berlin studiert. Er arbeitet seit 1993 als literarischer Übersetzer aus dem Englischen und Amerikanischen und hat u. a. Romane Essays, und Erzählungen von Paul Beatty, Agatha Christie, Stephen Fry, Jack Kerouac, Arthur Miller, Raja Rao und Will Self ins Deutsche gebracht. Für die Übersetzung von David Foster Wallaces Roman Infinite Jest (dt.: Unendlicher Spaß, 2009) wurde er mit dem Übersetzerpreis der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung und dem Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse 2010 ausgezeichnet. Blumenbach lebt in Basel.

Nr.199 


Thilo Bock

geb. 1973 in Berlin, studierte Neuere Deutsche Philologie, Alte Geschichte und vergleichende Literaturwissenschaften an der TU Berlin. Er promovierte über Hugo Ball und die literarische Bühne. Sein Prosaband Vogel sucht Fallschirm erschien 1997. Im Web ist „Elektrothilos“ Blog zu finden.

Nr. 173


Larissa Boehning

wurde 1971 in Wiesbaden geboren und ist in einer Hamburger Vorstadt aufgewachsen. Sie studierte Kulturwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte in Hamburg und Berlin. Ihr Erzählungsband Schwalbensommer erschien 2003, 2007 folgte Lichte Stoffe.

Nr. 165


Petr Borkovec

geboren 1970 in Louòovice pod Blaníkem in Mittelböhmen, lebt als Dichter, Übersetzer (u.a. von Vladimir Nabokov, antiker Dramen und koreanischer Lyrik) und Kulturredakteur in Èerno¨ice bei Prag. Auf Deutsch liegen die Auswahlbände Aus drei Büchern (1995) und Überfuhr (1996) vor, ebenso der Gedichtband Feldarbeit, der 2001 erschien, und Nadelbuch (2004). Im Jahre 2004 war er im Rahmen des Berliner Künstlerprogramms Gast des DAAD.

Nr. 179


Nora Bossong

geb. 1982 in Bremen, studierte Philosophie, Kulturwissenschaften und Komparatistik an der HU Berlin sowie am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2006 erschien ihr erster Roman Gegend, 2009 der Roman Webers Protokoll (Frankfurter Verlagsanstalt). Als Writer in Residence und Stipendiatin war sie zu Gast in Nanjing und New York. 2012 wurde sie für ihren Gedichtband Sommer vor den Mauern (Hanser) mit dem Peter-Huchel-Preis ausgezeichnet. Im selben Jahr erschien ihr Roman Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Hanser). Nora Bossong lebt in Berlin. 

Nr. 205

Nr. 183


Helmut Böttiger

geb. 1956 in Creglingen, studierte Germanistik in Freiburg/Breisgau. Nach mehreren Stationen als Literaturredakteur u. a. bei der Frankfurter Rundschau, lebt er seit 2000 als freier Autor und Kritiker in Berlin. Er veröffentlichte unter anderem Orte Paul Celan. 2009 kuratierte er die Ausstellung Doppelleben. Literarische Szenen aus Nachkriegsdeutschland. Er wurde 1996 mit dem Ernst-Robert-Curtius-Förderpreis für Essayistik ausgezeichnet.

Nr. 196 Nr. 186 Nr. 172 Nr. 166 Sonderheft 2002


Margret Boysen

geb. 1967, studierte Geologie und Paläontologie in Berlin. Sie lebte in Berlin, Paris und Norfolk. Nach kurzer Zeit als freie Wissenschaftsjournalistin wurde sie Pressereferentin, später Art Director des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Sie lebt mit ihrem Mann und Sohn in Potsdam. (Foto: Sandy Lovelock)

Nr. 192


Emma Braslavsky

geboren 1971 in Erfurt, lebt in Berlin. Studium der Slawistik, Romanistik und Südostasienstudien an der Humboldt-Universität Berlin. Seit 1999 Arbeit als Autorin und Philosophin.

Nr. 177


Michael Braun

Michael Braun, geb. 1958 in Hauenstein/Pfalz. Im Verlag das Wunder- horn erschien 2010 die Anthologie Lied aus reinem Nichts. Deutschsprachige Lyrik des 21. Jahrhunderts, die er zusammen mit Hans Thill heraus- gegeben hat. Mit Michael Buselmeier gab er 2009 die Anthologie Der Gelbe Akrobat. 100 deutsche Gedichte kommentiert heraus. Er lebt als Literaturkritiker in Heidelberg.

(Foto: Renate von Mangoldt)

Nr. 207 Nr. 206 Nr. 205 Nr. 203 Nr. 202 Nr. 201 Nr. 197 Nr. 195 Nr. 191 Nr. 189 Nr. 187 Nr. 185 Nr. 183 Nr. 181 Nr. 179 Nr. 177 Nr. 175 Nr. 173 Nr. 171 Nr. 169 Nr. 167 Sonderheft 2002 Nr. 209


Aljoscha Brell

geboren 1980, arbeitet als Programmierer und studiert Philosophie und Neuere Deutsche Literatur in Berlin. (Foto: Tobias Bohm)

Nr. 189


Breyten Breytenbach

geb. 1939 in Bonnievale (Südafrika), war 1989 Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD und lebt heute abwechselnd in Frankreich, Spanien, Südafrika und den USA. Unter dem Apartheitsregime war er sieben Jahre inhaftiert und ging nach seiner Haftzeit in das Exil. Außer als Lyriker arbeitet er als Prosaautor und als bildendender Künstler. Auf Deutsch erschienen zuletzt im Suhrkamp Verlag Die Erinnerung von Vögeln in Zeiten der Revolution (1997) und bei Hanser Mischlingsherz: Eine Rückkehr nach Afrika (1999).

Nr. 200


Hans Christoph Buch

geb. 1944, lebt, wenn er nicht auf Reisen ist, in Berlin. Buch, Literaturtheoretiker, Essayist, Publizist und Erzähler, studierte in Berlin und lehrte u. a. an den Universitäten von Frankfurt, New York, Hongkong und Buenos Aires. Er war bis vor kurzem Writer in Residence in Hangzhou, China. In den vergangenen Jahren sind von ihm erschienen: Standort Bananenrepublik (zu Klampen 2004), Wie Karl May Adolf Hitler traf (Eichborn 03), Tanzende Schatten oder Der Zombie und ich (04) und Black Box Afrika (zu Klampen 06). Sein Roman Sansibar Blues oder wie ich Livingstone fand erschien 2008 in der Anderen Bibliothek des Eichborn Verlags. Die Frankfurter Verlagsanstalt veröffentlichte 2009 Reise um die Welt in acht Nächten. Ein Abenteuerroman. Zuletzt erschienen Haiti – Nachruf auf einen gescheiterten Staat (Wagenbach Verlag 2010), Apokalypse Afrika oder Schiffbruch mit Zuschauern (Andere Bibliothek, 2012) und der Roman Baron Samstag oder das Leben nach dem Tod (Frankfurter Verlagsanstalt, 2013). 

Nr. 206 Sonderheft 2011 Nr. 191 Sonderheft 2008 Nr. 186


Monika Bulaj

geb. 1966 in Warschau, ist Anthropologin, Fotografin und Autorin. Sie veröffentlichte Reportagen über die Glaubenstraditionen an den Grenzen Europas, u. a. für Gazeta Wyborcza, den Corriere della Sera, National Geographic und geo. Sie schrieb Drehbücher für Dokumentarfilme, u. a. über die Verfolgung der Roma. Für das Projekt Genti Di Dio erhielt sie 2005 von der Europäischen Gesellschaft für Jüdische Kultur den Preis für Bildende Künste. Monika Bulaj lebt und arbeitet in Triest.

Sonderheft 2009


Sasa Burchuladse

1973 geboren, lebt in Tiflis und ist als Prosa- und Theaterautor einer der wichtigsten Schriftsteller der postsowjetischen georgischen Literatur. Sein Roman Adibas wird derzeit in mehrere Sprachen übersetzt.

Nr. 200