Übersicht unserer Autoren


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Tadeusz Dabrowski

geboren 1979, ist Lyriker, Essayist, Kritiker, Redakteur der Literaturzeitschrift „Topos“ und Mitarbeiter des polnischen Kulturkanals „TVP Kultura“. Er hat in Polen bereits vier Gedichtbände publiziert. 2008 erhielt er den Hubert-Burda-Preis und 2006 "Das Kleine Zepter” der Polnischen Kulturstiftung. Seine Gedichte wurden ins Deutsche, Englische, Schwedische, Norwegische, Russische, Bulgarische, Lettische, Slowenische und Tschechische übersetzt. Tadeusz Dabrowski lebt in Gdañsk. Die hier abgedruckten Gedichte erscheinen 2010 in dem Band Schwarzes Quadrat auf schwarzem Grund bei Luxbooks, Wiesbaden.

Nr. 203 Sonderheft 2009 Nr. 184


György Dalos

geb. 1943 in Budapest, studierte Geschichte in Moskau und arbeitete anschließend als Museologe in Budapest. 1968 wurde er zu sieben Monaten Haft verurteilt und mit Publikationsverbot belegt. Von 1995 bis 1999 leitete Dalos das Ungarische Kulturinstitut in Berlin, Heute lebt er als freier Autor und Mitherausgeber der Wochenzeitung Freitag in Berlin. Auf Deutsch erschienen zuletzt der Roman Balaton Brigade (Rotbuch 2006) und im gleichen Jahr das Sachbuch Der Aufstand in Ungarn bei C.H. Beck. (Foto: Leipziger Messe GmbH)

Nr. 182


Nichita Danilov

geb. 1952 in Musenita Climãuti (Rumänien). Gedichte von Danilov erschienen erstmals 1979 in der Zeitschrift „Dialog“. 1980 kam sein erster Gedichtband Fântâni carteziene heraus, der mit dem angesehenen Preis des rumänischen Schriftstellerverbandes ausgezeichnet wurde. Seitdem veröffentlichte er zahlreiche Lyrikbände und Romane. 2007 erhielt er den Preis des Rumänischen Autorenverbands.

Sonderheft 2009


László Darvasi

geboren 1962 in Budapest, arbeitet seit 1993 als Redakteur der Budapester Literaturzeitschrift Élet és Irodalom (Leben und Literatur). Neben Gedichten und Erzählbänden veröffentlichte er 1999 den Roman Die Legende von den Tränengauklern, für den er den Brücke Berlin Literaturpreis 2004 erhielt. Zuletzt erschienen, alle bei Suhrkamp, Die Hundejäger von Lojang (2003), Wenn ein Mittelstürmer träumt (2006) und Herr Stern (2006). Darvasi war 2005 mit dem Literarischen Tandem in Berlin. Er lebt in Budapest.

Sonderheft 2008 Nr. 178


Friedrich Christian Delius

wurde 1943 in Rom geboren, wo er auch heute im Wechsel mit Berlin wieder lebt. Er ist im hessischen Wehrda aufgewachsen und veröffentlicht seit den sechziger Jahren. Aufsehen erregte er durch seine Romantrilogie über den Deutschen Herbst. Sein neuester Roman Die Frau, für die ich den Computer erfand erschien 2009 bei Rowohlt Berlin. Mehr zu Friedrich Christian Delius unter http://www.fcdelius.de.

Nr. 200 Nr. 194  

Nr. 173


Radka Denemarková

geb. 1968 in Prag, wurde im April mit dem Preis „Magnesia Litera“, einem der wichtigsten tschechischen Literaturpreise, ausgezeichnet. Ihr zweiter Roman Peníze od Hitlera („Hitlers Geld“) wird im Jahr 2009 in der Deutschen Verlagsanstalt erscheinen, der wir für die Abdruckgenehmigung danken.

Nr. 187


Enrico Dietrich

lebt in Berlin, lehrt und forscht momentan jedoch als Professor visitante an der Universidade Estadual de Campinas [UNICAMP] in Brasilien. Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen existieren Versuche in liedhafter Reimdichtung, Aphorismus und Prosa.

Nr. 201


Mircea Dinescu

geb. 1950 in Slobozia (Rumänien), arbeitete als Literaturredakteur und Lyriker, engagierte sich als Bürgerrechtler und gründete nach der Wende in Rumänien einen eigenen Verlag. Als Stimme der Opposition war er maßgeblich in die revolutionären Bestrebungen gegen Ceausescu eingebunden. Dinescu gehört zu den einflussreichsten Schriftstellern Rumäniens und erhielt für seine Gedichtbände zahlreiche Preise. Auf Deutsch erschienen Exil im Pfefferkorn (Suhrkamp 1989) und Ein Maulkorb fürs Gras (Ammann 1990), zuletzt Mircea Dinescu, Dichter und Bürgerrechtler (Wißner Verlag 1994).

Sonderheft 2009


Assia Djebar

geb. 1936, in der Nähe von Algier, studierte Geschichte in Paris. Sie begann in den fünfziger Jahren Romane in französischer Sprache zu verfassen. Sie drehte auch Dokumentarfilme und lehrte an verschiedenen Universitäten u. a. in Rabat (Tunesien), in Algier und seit 2001 in New York. Ihre Bücher werden in viele Sprachen übersetzt. Auf Deutsch erschien zuletzt 2009 Nirgendwo im Haus meines Vaters bei S. Fischer. Im Jahr 200 wurde sie mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

Nr. 196


Akos Doma

geboren 1963 in Budapest, wuchs in Ungarn, Italien und England auf, bevor er als Jugendlicher nach Deutschland kam. Er studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik in München und Eichstätt. Akos Doma ist Schriftsteller und Übersetzer aus dem Ungarischen. Sein Roman Die allgemeine Tauglichkeit wurde 2010 mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis ausgezeichnet. 2012 war Akos Doma Dresdner Stadtschreiber.

Nr. 204


Hilda Doolittle
siehe H. D.

Gregor Dotzauer

geb. 1962 in Bayreuth, studierte Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaft in Würzburg und Frankfurt am Main. Lebt als Literaturredakteur des Tagesspiegel in Berlin.

Sonderheft 2008


Ulrike Draesner

wurde 1962 in München geboren. Nach dem Studium der Germanistik, Anglistik und Philosophie in München und Oxford war sie vier Jahre lang wissenschaftliche Assistentin an der Universität München und promovierte 1992. Seit 1994  ist sie freie Autorin, Übersetzerin und Essayistin, und lebt in Berlin. Sie erhielt unter anderem Leonce-und-Lena-Preis (1995), den Bayerischen Staatspreis für Literatur (1997), den Hölderlin-Förderpreis 2001 und den Preis der Literaturhäuser 2002. Im Jahre 2005 erschienen im Luchterhand Verlag sowohl  ihr Roman Spiele als auch ihr Gedichtband Kugelblitz2010 erschien ihr Roman Vorliebe (Luchterhand). Mit dem Solothurner Literaturpreis wurde sie 2010 geehrt. 

 

Nr. 204 Nr. 179 Nr. 176


Nata¨a Dragnic

geb. 1965 in Split (Kroatien), studierte Germanistik und Romanistik in Zagreb. Nach ihrem Studium schloss sie eine Diplomatenausbildung ab. Seit 1994 lebt sie in Erlangen und ist als freiberufliche Fremdsprachen- und Literaturdozentin tätig. In diesem Frühjahr erschien ihr auf deutsch verfasstes Debüt Jeden Tag, jede Stunde in der Deutschen Verlags-Anstalt.

Nr. 198


György Dragomán

geb in Marosvásárhely (Târgu-Mures) / Siebenbürgen, lebt seit 1988 in Budapest. 2002 erschien sein preisgekrönter erster Roman, A pusztítás könyve (Das Buch der Zerstörung). Er hat über Beckett promoviert, übersetzt aus dem Englischen und arbeitet als Webdesigner. Sein Roman Der weiße König erschien 2008 in deutscher Übersetzung im Suhrkamp Verlag.

Nr. 198 Sonderheft 2009


Slavenka Drakulic

geb. 1949 in Rijeka/Kroatien, studierte Literaturwissenschaft und Soziologie, unterrichtete bis 1984 an einem Gymnasium in Zagreb und arbeitete anschließend als Redakteurin. Seit 1992 lebt sie als freie Schriftstellerin und Journalistin, ab 1995 meist in Stockholm, Wien, Zagreb und Istrien. Ihre Bücher wurden in zwanzig Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien der Roman Frida im Paul Zsolnay Verlag, Wien 2007. (Foto: Leipziger Messe GmbH)

Nr. 186


Daniela Dröscher

geb. 1977 in München, aufgewachsen in Rheinland-Pfalz, lebt in Berlin, schreibt Prosa, Essays und Theaterstücke. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Anglistik in Trier und London und promovierte zur Poetologie Yoko Tawadas an der Universität Potsdam. Ihr Debüt Die Lichter des George Psalmanazar erschien 2009 im Berlin Verlag, ebenso 2010 der Erzählungsband Gloria. (Foto: Tobias Bohm)

Nr. 200 Nr. 189


Tanja Dückers

geboren 1968 in Berlin, studierte Germanistik, Nordamerikanistik und Kunstgeschichte. Neben Prosa und Lyrik schreibt sie auch Hörspiele und Essays. Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien. Wichtigste Veröffentlichungen: Spielzone (Roman, Aufbau 1999), Luftpost. Gedichte Berlin-Barcelona (Tropen Verlag 2001), Himmelskörper (Roman, Aufbau 2003), Der längste Tag des Jahres (Roman, Aufbau 2006) und Morgen nach Utopia (Essays, Aufbau 2007). Kürzlich erschien der Essay Über das Erinnern (Edition Virgines 2008). Weitere Informationen unter www.tanjadueckers.de.

Sonderheft 2009 Sonderheft 2005