Übersicht unserer Autoren


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Matteo Galli

ist Professor für Deutsche Literatur an der Universität Ferrara (Italien). Er verfasste Monographien (über Elias Canetti, 1986; über den Zauberberg von Thomas Mann, 1994; über E. T. A. Hoffmann und die Politik, 1999; über Edgar Reitz, 2006) und zahlreiche Aufsätze zur deutschen Literatur und zum deutschen Film. Zudem ist er Herausgeber mehrerer Bücher und Übersetzer deutschsprachiger Autoren ins Italienische (u. a. E. T. A. Hoffmann, Uwe Timm und Julia Franck).

Nr. 206 


Marjana Gaponenko

geb. 1981 in Odessa, lebt in Odessa, Krakau und Köln. Im Internet: www.marjana-gaponenko.de.

Nr. 170


László Garaczi

geb. 1956 in Budapest, studierte Ungarisch und Philosophie und lebt heute als freier Schriftsteller in Budapest. Er veröffentlicht seit den frühen 80er Jahren Gedichte, Erzählungen und Theaterstücke. Auf deutsch erschien im Grazer Droschl Verlag: Plastik (Prosa, 1985; dt. 1990), Die wunderbare Busfahrt (Roman in 2 Teilen, 1995 und 1998; dt. 1999) und der Erzählungsband Pikasso sieht rot, 2002.

Nr. 183


Vasile Gârnet

geb. 1958 in Hãnãsenii Noi (Republik Moldau). Studium des Journalismus an der Universität Chisinãu. Seit 1994 ist Gârnet Direktor der Zeitschrift „Contrafort“, die vorwiegend der neuen Literatur aus Moldau gewidmet ist. Er erhielt Studien- und Literaturstipendien in Deutschland, den USA und Tschechien. Er veröffentlichte mehrere Lyrikbände, Essays und den Roman Martorul (1990).

Sonderheft 2009


Thomas Geiger

geboren 1960 in Sulzbach-Rosenberg, geboren 1960 in Sulzbach-Rosenberg/Oberpfalz, studierte nach einer Buchhändlerlehre in Nürnberg Germanistik, Wirtschafts- und Sozialgeschichte in München. Seit 1989 ist er als Mitarbeiter des Literarischen Colloquiums Berlin zuständig für die Redaktion der Zeitschrift Sprache im technischen Zeitalter und Mitarbeiter im Programmbereich.

Nr. 199 Sonderheft 2008 Nr. 180 Nr. 175


Christoph Geiser

geb. 1949 in Basel, arbeitete zunächst als Journalist, seit 1978 ist er als freier Schriftsteller tätig. Er ist Mitbegründer der Literatur-Zeitschrift drehpunkt. Er war 1983/84 Gast des Berliner Künstlerprogramms. Bisher sind von ihm u. a. Grünsee (Benziger 1978), Brachland (Benziger 1980), Die Baumeister (Nagel & Kimche 1998) sowie Über Wasser. Passagen (Ammann 2003) erschienen. In diesem Jahr veröffentlichte er Wenn der Mann im Mond erwacht: Ein Regelverstoß (Ammann). Christoph Geiser lebt in Bern und Berlin.

Sonderheft 2008


Gunther Geltinger

geboren 1974 in Erlenbach (Main), studierte Drehbuch und Filmdramaturgie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien, anschließend Audiovisuelle Medien an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Bisher veröffentlichte er Drehbücher, Hörstücke und Prosatexte und lebt als freier Autor in Köln und Berlin.

Nr. 181


Mara Genschel

geb. 1982 in Bonn, lebt in Berlin. 2001 kurze Studien der Musikwissenschaft in Köln, bis 2004 Studium­ der Schulmusik (Hauptfach Violine) an der Hochschule für Musik Detmold. Von 2004 bis 2008 studierte sie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Ihr Debut, der Gedichtband Tonbrand Schlaf, erschien 2008 in der Connewitzer Verlagsanstalt. Zur Zeit arbeitet sie an einer im Wachstum begriffenen ­Referenzfläche.

Nr. 203 


Ute Gerhard

geb. 1952, Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Dortmund. Veröffentlichungen: Schiller als „Religion“. Literarische Signaturen des 19. Jahrhunderts, München 1994; Nomadische Bewegungen und die Symbolik der Krise. Flucht und Wanderung in der Weimarer Republik, Opladen 1998; Mithrsg.: (Nicht) normale Fahrten. Faszination eines modernen Narrationstyps, Heidelberg 2003.

Nr. 168


Dmitri Golynko

geb. 1969 in Leningrad, ist Dichter und Literaturkritiker. Er studierte Russische Sprache und Literatur sowie Kunstgeschichte in Sankt Petersburg. Golynko lehrt und forscht derzeit am Russischen Institut für Kunstgeschichte in Sankt Petersburg. Bisher hat er drei Gedichtbände veröffentlicht: Homo Scribens (1994), Das Direktoriuk (2001) und Betontauben (2003). 2010 war er Gast der Berliner Künstlerprogramms des DAAD.

Nr. 197


Fabian Goppelsröder

geb. 1977 in Esslingen am Neckar, studierte Philosophie und Geschichte in Berlin und Paris, promovierte in Vergleichender Literaturwissenschaft an der Stanford University in Kalifornien und ist derzeit Postdoc am Graduiertenkolleg »Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens« in Potsdam. Aktuell arbeitet er über die Geste als Denkfigur. Das in Heft 208 abgedruckte Gespräch mit Thomas Hettche erscheint in dem von Fabian Goppelsröder und Martin Beck herausgegebenen Band Präsentifizieren. Zeigen zwischen Körper, Bild und Sprache 2014 bei diaphanes.

Nr. 208 


Matthias Göritz

geboren 1969 in Hamburg, lebt als Schriftsteller in Frankfurt am Main. Längere Aufenthalte in Moskau, Paris, Chicago und New York. Er veröffentlichte u. a. den Gedichtband Loops (Literaturverlag Droschl, Graz 2001). Sein Debütroman Der kurze Traum des Jakob Voss (Berlin Verlag 2005) wurde mit dem Hamburger Literaturförderpreis und dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet. 2006 legte er seinen zweiten Lyrikband Pools (Berlin Verlag) vor. Göritz ist auch als Übersetzer u. a. von John Ashbery, Rae Armantrout und Nicholson Baker hervorgetreten. Zuletzt war er Gastautor des Goethe-Instituts Warschau im  Rahmen des Projekts Promised City 2010. Im Frühjahr 2012 erschien sein neuer Gedichtband Tools im Berlin Verlag, und 2013 wurde der Roman Träumer und Sünder im C.H. Beck Verlag veröffentlicht. (Foto: Renate von Mangoldt)

Nr. 208 Nr. 204 Nr. 200 Nr. 196 Nr. 192 Nr. 188 Nr. 184 Nr. 183 Nr. 180 Nr. 176 Nr. 172 Nr. 168


Georgi Gospodinov

geb. 1968 in Jambol/Bulgarien, studierte in Sofia Philologie, arbeitete als Redakteur einer Literaturzeitschrift und Kolumnist. Der Lyriker und Romancier ist heute am Literaturinstitut der Bulgarischen Akademie der Künste tätig und wurde in 13 Sprachen übersetzt. Sein Gedichtband Kleines morgendliches Verbrechen erschien 2010 bei Droschl. (Foto: Leipziger Messe GmbH)

Nr. 194 


Constantin Göttfert

geb. 1979, lebt in seiner Geburtsstadt Wien. Er studierte dort Germanistik und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Zuletzt erschienen im Jahr 2010 die Erzählsammlung In dieser Wildnis beim Leipziger poetenladen und 2011 sein Roman Satus Katze bei C.H. Beck.

Nr. 203 


Niki Graça

geboren 1953, lebt in Berlin und ist Übersetzerin und Dolmetscherin. Zu ihren Veröffentlichungen zählen: Gedichte der Unruhe, Instituto Camões 1999 (darin die Gedichte Paulo Teixeiras, aus dem Portugiesischen); Gedichte von Rivka Basman ben Haim (aus dem Jiddischen) in Mnemosyne 2000; in Vorbereitung ist eine Anthologie portugiesischer Lyrik des 20. Jahrhunderts (Merlin Verlag 2007).

Nr. 184


Dieter M. Gräf

geb. 1960 in Ludwigshafen, lebt in Berlin. Er studierte Germanistik, Politikwissenschaften und Philosophie in Mannheim. Zuletzt erschienen die Gedichtbände Westrand bei Suhrkamp 2002 und das Buch Vier 2008 in der Frankfurter Verlagsanstalt.

Nr. 203 


Günter Grass

geb. 1927 in Danzig, lebt bei Lübeck. Literaturnobelpreisträger 1999. Unmöglich, sein Schaffen – von der Blechtrommel (1959) bis zur umstrittenen Autobiographie Beim Häuten der Zwiebel (2006) – hier auch nur im Überblick vorzustellen. Erinnert sei aber an die Novelle Im Krebsgang (2002) und den vom Autor illustrierten Gedichtband Letzte Tänze. Rag und Blues - zwischendurch Damenwahl (2003). Mehr erfahren Sie zum Beispiel bei der Günter-Grass-Stiftung: www.guenter-grass.de (beschäftigt sich mit Grass in den Medien) und beim Günter-Grass-Haus www.guenter-grass-haus.de.

Nr. 166


Lavinia Greenlaw

geb. 1962 in London, arbeitete im Verlagswesen und im Kulturmanagement und lebt heute als freie Autorin in ihrer Heimatstadt. Auf Deutsch erschienen bisher die Lyrikbände Nachtaufnahmen und Minsk sowie ihr Roman Die Vision der Mary George. Mehr auf ihrer offiziellen Seite www.laviniagreenlaw.com. (Foto: Renate von Mangoldt)

Nr. 175 Nr. 170


Annett Gröschner

geb. 1964 in Magdeburg, lebt seit 1983 in Berlin. Sie studierte Germanistik in Berlin und Paris. Seit 1997 ist sie freiberufliche Schriftstellerin, Journalistin und Dozentin, sie schreibt Romane, Essays, Theaterstücke, Radiofeatures und Reportagen. Seit 1992 literarisch-fotografische Projekte mit Arwed Messmer (u. a. Ausstellung und Buch Aus anderer Sicht. Die frühe Berliner Mauer, 2011). 2000 erschien ihr Roman Moskauer Eis im Aufbau Verlag, 2011 der Roman Walpurgistag bei DVA. Ebenfalls dort erschien 2012 Mit der Linie 4 um die Welt, ein Band mit literarischen Reportagen. (Foto: Tobias Bohm) 

Nr. 208 Nr. 202 Sonderheft 2005

 


François Grossa

geb. 1983 in Nantes, promovierte 2009 nach einem Studium der Germanistik und Romanistik in Nantes und Graz an der Universität Wien mit einer Dissertation über Heimito von Doderers Tagebücher. Von diesem Autor übersetzte er verschiedene Erzählungen ins Französische. Grossos Erzählung Zurückbleiben bitte! erscheint im März 2013 beim Verlag Edition Atelier.

Nr. 205 


Arnon Grünberg

eb. 1971 in Amsterdam, lebt seit Mitte der neunziger Jahre in New York. Grünberg veröffentlicht auch unter dem Pseudonym Marek van der Jagt. In seinem Heimatland hat er alle wichtigen Literaturpreise erhalten. Auf Deutsch erscheinen seine Romane bei Diogenes: Tirza (2008), Mitgenommen (2010) und zuletzt Mit Haut und Haaren (2012). 

Nr. 202 


Monika Grütters

geboren 1962 in Münster, studierte dort Germanistik, Kunstgeschichte und Politikwissenschaft. Sie war Stipendiatin des Instituts für Begabtenförderung der Konrad-Adenauer Stiftung. Danach arbeitete sie bei als Pressesprecherin. Seit 1991 ist sie Lehrbeauftragte für Kulturmanagement an der Hochschule für Musik „Hanns-Eisler“, seit 1999 Honorarprofessorin am Institut für Kultur- und Medienmanagement der Freien Universität Berlin. Von 1995 bis 2006 verantwortete sie die Unternehmenskommunikation der Bankgesellschaft Berlin AG und war zuständig für die Kunstsammlung und das Kultursponsoring. Nach zehn Jahren (1995 – 2005) als Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin wurde sie 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit 2010 ist sie die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien. Im Vorstand der Stiftung Brandenburger Tor ist sie seit 1998. Sonderheft 2011 Sonderheft 2008 Sonderheft 2005

 


Verena Güntner

geb. 1978 in Ulm. Sie studierte Schauspiel an der Universität Mozarteum in Salzburg und war anschließend festes Ensemblemitglied am Bremer Theater sowie regelmäßiger Gast am Staatstheater Wiesbaden und am Theater Bonn. Sie erhielt den Kelag-Preis bei den 37. Tagen der deutschsprachigen Literatur und den 3. Preis beim 18. MDR-Literaturwettbewerb. Ihr Debüt-Roman Es bringen erscheint im Herbst 2014 im Verlag Kiepenheuer & Witsch. Verena Güntner lebt in Berlin.

Nr. 208 


Nedim Gürsel

geboren 1951 in Gaziantep/Türkei. Bereits in den 1960er Jahren arbeitete er als Schriftsteller und publizierte in türkischen Literaturzeitschriften. 1971 ging er ins Exil nach Frankreich. 1979 kehrte Gürsel kurzzeitig in die Türkei zurück, um 1980 erneut ins französische Exil zu gehen, wo er auch heute noch lebt. Nedim Gürsel publizierte zahlreiche Artikel, Fachpublikationen, Essays und Romane. Für seinen ersten Erzählband Ein Sommer ohne Ende erhielt Gürsel 1976 den höchsten Literaturpreis der Türkei. Zuletzt erschien 2008 Sieben Derwische. Anatolische Legenden. (Foto: Tobias Bohm)

Nr. 199 Sonderheft 2011 Nr. 186 Nr. 170

 

 


Lars Gustafsson

wurde 1936 in Mittelschweden geboren. Er war Gast des Berliner Künstlerprogramms. Seine Prosa (z.B. Die Sache mit dem Hund 1994, Geheimnisse zwischen Liebenden 1997 u. a.) zeichnet sich durch eingestreute philosophisch-reflexive Passagen aus. Windy erzählt (Hanser, 1999) und Der Dekan (Hanser, 2004) spielen in Texas, wo Gustafsson 1983 bis 2006 Philosophie lehrte. Er lebt in Stockholm.

Sonderheft 2008


Istvan Gyöngyösi

geb. 1969 in Wien, studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Germanistik in Salzburg. Er ist Kurator in den Bereichen Film, Musik und Medienkunst und Redaktionsmitglied von Revolver, Zeitschrift für Film. Istvan Gyöngyösi lebt in Berlin.

Nr. 205