Übersicht unserer Autoren


A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | XYZ
H. D.

(Hilda Doolittle), geb. 1886 in Bethlehem/Pennsylvania, debütierte 1916 als H.D. mit Sea Garden. Es sollten noch zahlreiche Gedichtbände folgen. Sie war u. a. befreundet mit Ezra Pound und William Carlos Williams. Seit 1938 lebte sie in der Schweiz, sie starb 1961 in Zürich. Bei Urs Engeler erschienen 2006 Hermetic Definition/Heimliche Deutung, 2008 der Roman Madrigal sowie im gleichen Jahr Tribut an Freud.

Nr. 192


Qassim Haddad

geb. 1948 in Muharrak auf der Insel Bahrain, gehört zu den bekanntesten arabischen Lyrikern. Er veröffentlichte seit seinem Debüt, dem Gedichtband Al-Bischara, knapp 20 Gedichtbände. Er tritt aber auch als Essayist und als Theoretiker des Theaters hervor. Qassim Haddad engagiert sich vielfältig, nicht nur politisch, sondern auch als Gründer von Schriftstellerverbänden, Literaturzeitschriften und Web-Sites.

Nr. 199 


Maja Haderlap

geb. 1961 in Zelezna Kapla / Eisenkappel im österreichischen Kärnten, studierte in Wien Theaterwissenschaften und Germanistik. Seit den achtziger Jahren veröffentlicht sie Lyrik. Ab 1989 arbeitete sie als Redakteurin der Literaturzeitschrift mladje. Von 1992 bis 2007 war sie Chefdramaturgin am Stadttheater Klagenfurt. Für einen Auszug aus ihrem Debütroman Engel des Vergessens (Wallstein, 2011) erhielt sie den Ingeborg-Bachmann-Preis 2011. Ihr Roman wurde ebenfalls 2011 mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch ausgezeichnet.

Nr. 202 


Wilhelm Haefs

geb. 1956 in Wachtendonk (Niederrhein), studierte Germanistik, Philosophie, Geschichte und Politik in Bochum und München. Nach langjähriger Lehrtätigkeit an der LMU München ist er Geschäftsführender Assistent am Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung an der Universität Halle-Wittenberg. Jüngere Veröffentlichungen Von Almanach bis Zeitung. Ein Handbuch der Medien in Deutschland 1700–1800 (Mitherausgeber und Autor, 1999); Martin Raschke (1905–1943). Leben und Werk (Hrsg., 2002); Zensur im Jahrhundert der Aufklärung. Geschichte – Theorie – Praxis (Mithrsg., 2007); Literatur und Theologie im 18. Jahrhundert (Mithrsg., 2008).

Nr. 165


Volker Hage

Jahrgang 1949, ist Redakteur im Kulturressort des Spiegel. Zuvor arbeitete er im Literaturblatt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie im FAZ-Magazin und war sechs Jahre leitender Literaturredakteur der Zeit. Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher, u. a.: Propheten im eigenen Land. Auf der Suche nach der deutschen Literatur (dtv 1999).

Sonderheft 2002


Christof Hamann

geb. 1966, Schriftsteller und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Dortmund, lebt in Wuppertal. Veröffentlichungen: Seegfrörne. Roman, Göttingen 2001; Grenzen der Metropole. New York in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, Wiesbaden 2001; Fester. Roman, Göttingen 2003. Der Text „Namibia, ein Traum“ in Nr. 168 ist ein Auszug aus dem Roman Fester. Wir danken dem Steidl Verlag für die Abdruckgenehmigung. (Foto: Renate von Mangoldt)

Nr. 168


René Hamann

geb. 1971 in Solingen, studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie in Köln. Er lebt seit 2003 in Berlin und arbeitet als freier Schriftsteller und Journalist. Bei Tisch 7 in Köln erschien 2007 sein Roman Schaum für immer, in der Lyrikedition München sein Gedichtband Neue Kokons (2000). Zuletzt erschien 2008 im Verbrecher Verlag Das Alphabet der Stadt und 2009 der Gedichtband Berge und Täler, davor Männer und Frauen im Gutleut Verlag.

Nr. 191 Nr. 188


Hugo Hamilton

wurde 1953 als Sohn eines irischen Vaters und einer deutschen Mutter in Dublin geboren. Er arbeitete zunächst als Journalist, bevor er Kurzgeschichten und Romane veröffentlichte. Er hat bisher fünf Romane verfasst und eine Sammlung von Kurzgeschichten. Sein Erinnerungsband Gescheckte Menschen war in Deutschland ein großer Erfolg. Im Herbst 2006 erschien als zweiter Teil der deutsch-irischen Erinnerungen Der Matrose im Schrank bei Knaus. Hugo Hamilton lebt in Dublin.

Sonderheft 2008


Ernst Wilhelm Händler

geb.1953 in Regensburg. Lebt in München und seiner Geburtstadt. Im Jahr 1995 erschien in der Frankfurter Verlagsanstalt sein viel beachtetes literarisches Debüt, der Erzählungsband Stadt mit Häusern; es folgten 1996 der „Philosophenroman“ Kongreß, 1997 der „Wirtschaftsroman“ Fall, 1999 der „Architektenroman“ Sturm. 2003 folgte der Roman Wenn wir sterben, der von der renommierten swr-Bestenliste-Jury zum besten Buch des Jahres 2003 gewählt wurde.  Zuletzt erschienen die Romane Die Frau des Schriftstellers (2006) und 2009  Die Welt aus Glas, beide in der Frankfurter Verlagsanstalt.   Ernst Wilhelm Händler erhielt 2006 den Hans-Erich-Nossak-Preis vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft. 

Nr. 203

Nr. 182


Carla Harryman

geboren 1952 Orange/Kalifornien, lebt in Michigan und lehrt an der Wayne State University. Sie studierte an der University of California in Santa Barbara und an der San Francisco State University. Dort gründete sie das Poet’s Theatre mit, das bis 1984 bestand. Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher, zuletzt den Roman Gardener of stars (2001) und den Band Baby (Adventures in Poetry). aus dem die in Spr.i.t.Z. vorgestellten Texte stammen.

Nr. 180


Nina Hartl

geboren 1971 in Düsseldorf, studierte Germanistik, Klassische und Mittellateinische Philologie in Bonn und Münster. Sie leitete die Dependance eines Wissenschaftsverlages in Berlin. Seit 2003 obliegt ihr die Leitung der Programmsparten Literatur und Film im Berliner Künstlerprogramm des DAAD.

Nr. 181


Katharina Hartwell

geb. 1984, studierte in Frankfurt am Main Anglistik, Amerikanistik und Gender Studies. Seit dem Wintersemester 2010 ist sie zum Masterstudiengang an das Deutsche Literaturinstitut Leipzig gewechselt.

Nr. 197


Julia Hartwig

geb. 1921 in Lublin, ist Dichterin, Essayistin, Übersetzerin und Kinderbuchautorin. Sie übersetzte aus dem Französischen u. a. Apollinaire, Rimbaud, Max Jacob, Cendrars und Supervielle. Sie erhielt u. a. den Thornton Wilder Prize, und den österreichischen Georg Trakl-Preis. Sie lebt in Warschau. Auf Deutsch gibt es keinen eigenständigen Band von ihr.

Nr. 194 


Bettina Hartz

geboren 1974 in Berlin, studierte in ihrer Heimatstadt Germanistik, Musik- und Theaterwissenschaften. Sie schreibt Drehbücher, The­aterstücke und Prosa. Seit 1998 lebt sie als freie Autorin und Literaturkritikerin in Berlin.

Nr. 181


Rolf Haufs

geb. 1935 in Düsseldorf, wuchs in Rheydt auf, wo er nach dem Besuch des Gymnasiums und dem Abschluss einer kaufmännischen Lehre zunächst als Exportkaufmann tätig war. Er übersiedelte 1960 nach Berlin. Dort lebte er als freier Schriftsteller, danach war er von 1972 bis zu seiner Pensionierung Redakteur für Literatur beim SFB. Im Jahr 2003 erhielt er den Peter-Huchel-Preis für den Gedichtband Ebene der Fluß (zu Klampen, Lüneburg). Rolf Haufs starb am 26. Juli 2013. Einen Nachruf von Gert Loschütz haben wir in Heft 208 gedruckt. (Foto: Renate von Mangoldt)

Nr. 192


Christian Hawkey

geb 1969, ist Lyriker, Kunstkritiker, Herausgeber und Gründer der Literaturzeitschrift Jubilat, lebt in Berlin und Brooklyn, wo er am Pratt-Institut Literatur und Creative Writing lehrt. 2008 war er Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Seine Gedichtbände The Book of Funnels (Verse Press 2004) und Citizen of (Wave Books 2007) wurden u. a. von der Academy of American Poets ausgezeichnet. Auf Deutsch erschien 2008 der Auswahlband Reisen in Ziegengeschwindigkeit bei kookbooks.

Nr. 188


Anne-Kathrin Heier

geboren 1977 in Werne, wuchs in Neumünster und im Kanton Glarus auf. Sie studierte in Hildesheim Kulturwissenschaften, Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus und arbeitet seit vier Jahren als Lektorin im Berlin Verlag. (Foto: Tobias Bohm)

Nr. 189


Michaela Heissenberger

1968 in Wien geboren, ist in Südtirol aufgewachsen. Nach einem Journalismusstudium in Urbino und weiteren Stationen in Italien lebt sie heute als freie Autorin und Übersetzerin in Berlin. (Foto: Tobias Bohm)

Nr. 189


Joachim Helfer

geboren 1964 in Bonn und aufgewachsen bei Frankfurt, studierte Anglistik in Hamburg. Nach ausgedehnten Reisen durch Europa, Afrika und die Vereinigten Staaten ließ er sich 1990 als freier Schriftsteller, Publizist und Übersetzer in Hamburg nieder. Heute lebt er in Berlin. Zuletzt erschienenen 2005 die Novelle Nicht zu zweit und Die Verschwulung der Welt. Rede gegen Rede. Beirut-Berlin (2006), zusammen mit dem libanesischen Autor Raschid al-Daif.

Nr. 204


Johanna Hemkentokrax

geb. 1982 in Bielefeld, studierte von 2003 bis 2008 am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Dort lebt sie als freie Autorin.

Nr. 197


Nicole Henneberg

geb. 1955 in Hof/Saale, lebt in Berlin. Sie studierte Komparatistik in Paris und Berlin und schreibt für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Im Jahr 1998 erschien der von ihr und Fred Oberhauser herausgegebene Literarische Führer Berlin im Insel Verlag.

Nr. 182


Falko Hennig

Falko Hennig, geboren 1969 in Berlin, arbeitet als Buchautor, Journalist und hält Vorträge. 1999 veröffentlichte er seinen ersten Roman Alles nur geklaut, 2008 100 % Berlin: Was drin ist, was dran ist, was in ist und zuletzt 2010 Der Eisbär in der Anatomie: Geschichten aus 300 Jahren Charité. Hennig ist Vorsitzender der Charles-Bukowski-Gesellschaft und arbeitet als Radiomoderator für Radio Hochsee. Regelmäßig tritt er auf Berliner Lesebühnen wie z. B. dem Kaffee Burger auf. 

Sonderheft 2011 


Jasmin Hermann

geb. 1973 in Siegen, lebt in Berlin. Sie studierte in Köln und Berlin Neuere Literaturwissenschaft, Film- und Fernsehwissenschaft und Ethnologie. Dazwischen war sie ein Jahr am European Film College in Ebeltoft (Dk). Nach dem Studium folgte ein Regiestudium an der HFF Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Sie drehte mehrere Kurzfilme, darunter ihren Abschlussfilm Tage aus Nacht.

Nr. 169


Thomas Hettche

geb. 1964 in Treis bei Gießen, studierte Germanistik und Philosophie in Frankfurt/Main. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit arbeitete er als Journalist, u. a. für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Neue Zürcher Zeitung. Von 1995 bis 1999 war er Juror beim Ingeborg- Bachmann-Wettbewerb. Er ist Herausgeber der literarischen Online-Anthologie NULL. Nach mehreren Stipendienaufenthalten in Krakau, Venedig, Stuttgart, Rom und Los Angeles lebt er seit 2005 als freier Autor in Berlin. Zuletzt erschien 2012 der Roman Totenberg im Verlag Kiepenheuer & Witsch. (Foto: Tobias Bohm)

Nr. 208 


Martin Hielscher

geb. 1957, lebt als Übersetzer, Dozent, Autor und Programmleiter für Literatur im Verlag C.H. Beck in München. Veröffentlichungen: Wolfgang Koeppen (Autorenbuch), München 1988; Hrsg.: Wenn der Kater kommt. Neues Erzählen – 38 deutschsprachige Autorinnen und Autoren, Köln 1996; Der Kannibalismus des Erzählens: Zu Uwe Timms Roman ‚Kopfjäger’, in: Gegenwartsliteratur. Ein germanistisches Jahrbuch hrsg. v. Paul Michael Lützeler u. Stepahn K. Schindler, Tübingen 2002.Zuletzt erschien die Biographie Uwe Timm (dtv, 2007).

 

Nr. 204

Nr. 168


Kathleen Hildebrand

geboren 1985 in Erfurt, studierte in Straßburg, Tübingen und Stockholm Neuere deutsche Literatur, Allgemeine Rhetorik, Komparatistik und Skandinavistik. Sie ist Volontärin bei der Süddeutschen Zeitung und hat zuvor für die Frankfurter Allgemeine Zeitung über Bücher, Fernsehsendungen und geisteswissenschaftliche Tagungen geschrieben.

Nr. 206 


Katrin Hillgruber

1965 geboren, lebt als freie Journalistin und Literaturkritikerin in Munchen. Sie schreibt u. a. für den Tagesspiegel, die Frankfurter Rundschau, die Süddeutsche Zeitung und für den Hörfunk, veröffentlichte Beiträge in diversen Literaturlexika und Anthologien und gab Undine Gruenters Pariser Libertinagen heraus (Hanser 2005).

Sonderheft 2009


René Hamann

geb. 1971 in Solingen, studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie in Köln. Er lebt seit 2003 in Berlin und arbeitet als freier Schriftsteller und Journalist. Bei Tisch 7 in Köln erschien 2007 sein Roman Schaum für immer, in der Lyrikedition München sein Gedichtband Neue Kokons (2000).

Nr. 188


Walter Höllerer

geb. 1922 in Sulzbach-Rosenberg, verstarb 2003 in Berlin. Der Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Initiator des Literarischen Colloquiums Berlin war auch Gründungsherausgeber dieser Zeitschrift. Mehr über Walter Höllerer und die Geschichte seiner Zeitschrift lesen Sie hier.

Nr. 200


Felicitas Hoppe

geb. 1960 in Hameln, studierte in Tübingen, den USA, Rom und Berlin. 1996 debütierte sie mit dem Roman Picknick der Friseure (S. Fischer Verlag), zahlreiche weitere Romane folgten. Zuletzt erschien 2012 im S. Fischer Verlag Hoppe. Für ihr Werk wurde sie u. a. mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Felicitas Hoppe lebt in Berlin.

Nr. 208 


Stanka Hrastelj

geboren 1975, ist slowenische Lyrikerin und Übersetzerin aus dem Kroatischen und Serbischen. Ihre zweite Gedichtsammlung  „Gospod, nekaj imamo za vas“ (Herr, wir haben etwas für Sie) erschien 2009 und wurde für den wichtigsten slowenischen Poesiepreis, den Jenko Preis, nominiert.

Nr. 200


Tobis Hülswitt

geboren 1973 in Hannover, absolvierte eine Steinmetzlehre und studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2000 erschien sein erster Roman Saga, 2004 Ich kann Dir eine Wunde schminken, 2006 Der kleine Herr Mister und 2008 die Erzählung Dinge bei Licht (alle bei Kiepenheuer & Witsch). Tobias Hülswitt erhielt 2003 einen Lehrauftrag an der UdK Berlin und 2005 eine Gastprofessur am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Er war Stipendiat der Stiftung Brandenburger Tor 2006 und reiste mit dem Literarischen Tandem nach Bratislava.

Sonderheft 2008


Michal Hvorecky

geboren 1976 in Bratislava, lebt und arbeitet als Autor und Journalist in Bratislava. Von ihm erschienen bislang zwei Erzählbände und ein Roman, daneben Essays und Geschichten. 2006 erschien im Tropen Verlag City: Der unwahrscheinlichste aller Orte. Gemeinsam mit Tobias Hülswitt bestritt er das Tandem Berlin – Bratislava 2006.

Nr. 190 Sonderheft 2008