Übersicht unserer Autoren


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Vea Kaiser

geb. 1988 in St. Pölten, studiert seit 2007 Klassische Philologie mit dem Schwerpunkt Altgriechisch in Wien. Ein Auslandsemester führte sie an das Institut für Literarisches Schreiben der Universität Hildesheim.

Nr. 197


Joachim Kalka

geb. 1948 in Stuttgart, arbeitet dort als Übersetzer und Kritiker. Die Darmstädter Akademie für Sprache und Dichtung verlieh ihm für sein Übersetzungswerk 1996 den Johann-Heinrich-Voß-Preis und wählte ihn im folgenden Jahr zum Mitglied. 2009 nahm ihn die Bayerische Akademie der Schönen Künste auf. Unter seinen zahlreichen Übersetzungen sind Werke von Angela Carter, Guillermo Cabrera Infante, Arthur Machen, Peter Matthiessen, Martin Amis, Russell Hoban, Gilbert Sorrentino und Jean-Noël Pancrazi. Im Berenberg Verlag erschienen, von ihm herausgegeben und übersetzt, 2006 unter dem Titel Die Wildnis des häuslichen Lebens eine Auswahl der Essays von Chesterton sowie Phantome der Aufklärung (Berenberg Verlag, 2006). Im März 2008 erschien bei Wallstein der von ihm herausgegebene Essayband Schreiben / Glauben. Miszellen zu Literatur und Religion, bei Berenberg erschien 2008 Hoch unten.

Nr. 203 Nr. 191 Nr. 185 Nr. 179 Nr. 176 Nr. 175 Nr. 174 Nr. 173 Nr. 172 Nr. 171 Nr. 170 Nr. 169 Nr. 168 Nr. 167 Nr. 166 Nr. 165


Astrid Kaminski

geboren 1976, studierte Tanzpädagogik in den Niederlanden und Kulturjournalismus an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Bei der Literarischen Gesellschaft Thüringen erschien &  wer übersetzt ariadne.

Nr. 188


Volker Kaminski

geb. 1958 in Karlsruhe, lebt seit 1983 in Berlin. Magisterabschluß in Germanistik und Philosophie. Drei Buchveröffentlichungen, zuletzt der Roman Spurwechsel (DVA, 2001). Volker Kaminski schreibt für die Berliner Zeitung und regelmäßig Rezensionen für das Online-Magazin der Deutschen Welle www.qantara.de. Außerdem Erzählungen, Kurzgeschichten und Beiträge in diversen Zeitschriften. http://www.kaminski.formativ.net/index.php.

Nr. 192 Nr. 185 Nr. 174


Stefanie Kaplan

geboren 1979, studierte Germanistik und Romanistik an der Universität Wien und arbeitet seit 2004 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Elfriede Jelinek-Forschungszentrum in Wien. Mitarbeit an Buchpublikationen: Die Nestbeschmutzerin. Jelinek & Österreich (Jung und Jung 2002), Werkverzeichnis Elfriede Jelinek (2004), Literaturnobelpreis Elfriede Jelinek (Praesens 2005) und Elfriede Jelinek: „ICH WILL KEIN THEATER“. Mediale Überschreitungen (Praesens 2007).

Nr. 184


Jaan Kaplinski

geb. 1941 in Tartu/Estland, studierte französische Philologie in Tartu. Er war von 1992 bis 1995 Mitglied des Estnischen Parlaments und arbeitet heute als Linguist und Soziologe. Jaan Kaplinski im Internet: http://jaan.kaplinski.com

Nr. 167


Dionysis Kapsalis

geb. 1952 in Athen, studierte klassische Philologie und Anglistik in den USA und in England. Er publizierte zahlreiche Lyrikbände und übersetzte Shakespeare ins Griechische.

Nr. 203 


D¸evad Karahasan

1953 in Duvno/Jugoslawien geboren, Erzähler, Dramatiker und Essayist, ist der bedeutendste bosnische Schriftsteller. Die Belagerung Sarajewos war Thema seines in zehn Sprachen übersetzten Tagebuchs der Aussiedlung (Wieser 1994). In deutscher Übersetzung erschienen u. a. Sara und Serafina (Rowohlt Berlin 2000) und der Roman Der nächtliche Rat (Insel 2006). Zuletzt erschien Berichte aus der dunklen Welt (Suhrkamp 2007). D¸evad Karahasan war 1995 Gast des Berliner Künstlerprogramms und erhielt 2003 den Buchpreis zur Europäischen Verständigung. Er lebt in Graz und Sarajevo.

Sonderheft 2008


Vojislav Karanovic

geb. 1961 in Subotica. Studium der Literaturwissenschaft in Novi Sad. 1992 – 2005 arbeitete er als Redakteur für das Literaturmagazin „Letopis Matice srpske“, heute ist er Redakteur für das Kunst- und Kulturprogramm des Serbischen Fernsehsenders RTS und lebt in Belgrad. Außer Gedichten schreibt er Hörstücke und Essays. Karanoviæ erhielt zahlreiche wichtige nationale Preise, u. a. wurde sein Gedichtband Svetlost u naletu in Serbien zum Buch des Jahres 2003 erklärt. Seine Gedichte wurden in viele Sprachen übersetzt. Die drei hier abgedruckten Gedichte erschienen bei www.lyrikline.org.

Sonderheft 2009


Einar Kárason

geboren 1955, lebt in Reykjavík und zählt zu den wichtigsten Autoren der skandinavischen Gegenwart. Berühmt wurde er durch seine Trilogie Die Teufelsinsel, Die Goldinsel sowie Das gelobte Land. Sein Roman Sturmerprobt stand auf der Shortlist des Nordischen sowie des Isländischen Literaturpreises.

Sonderheft 2008


Dionisis Karatzas

geb. 1950 in Patras, studierte an der Philosophischen Fakultät der Athener Universität und begann seine berufliche Laufbahn als Lehrer. Er debütierte 1972 mit dem Lyrikband Tagesanbruch auf Erden. Seitdem publizierte Karatzas mehrere Gedichtbände. Heute ist er stellvertretender Direktor eines Gymnasiums in Patras.

Nr. 193


Irena Karpa

geb. 1980 in Tscherkassy, lebt zurzeit in Kiew. Sie ist eine schillernde Figur der jungen ukrainischen Literaturszene, Solistin der alternativen Musikband „Faktyschno Sami“ und arbeitet als Fernsehmoderatorin. Sie veröffentlichte mehrere Prosabände aus der Musiker-, Schriftsteller- und Fernsehwelt und v. a. der Jugendkultur der Ukraine: 2002 erschien ihr erster Prosaband Zness palenoho (2002), 2004 folgten 50 Minuten auf Drogen und Freud würde weinen, 2005 der Roman Perlmutternes Porno.

Sonderheft 2009


Sema Kaygusuz

geb. 1972 in Samsun an der türkischen Schwarzmeerküste, studierte von 1990 bis 1994 Kommunikationswissenschaften in Ankara, spielte dort Theater und arbeitete für den Rundfunk. Danach zog sie nach Istanbul, wo sie auch heute lebt und u. a. Kreatives Schreiben lehrt. Ihr erstes Buch erschien 1997, danach folgten drei weitere bisher nicht übersetzte Erzählungsbände Sandik Lekesi („Hoffnung Brust Fleck“, 2000), Doyma Noktasi („Sättigungspunkt“, 2002) und Esir Sözler Kuyusu („Brunnen versklavter Wörter“, 2004) sowie der Roman Yüzünde Bir Yer („Ein Platz auf deinem Gesicht“, 2009). Auf Deutsch erschien der Roman Wein und Gold im Suhrkamp Verlag.

Nr. 195


István Kemény

geb. 1961 in Budapest, studierte Geschichte und ungarische Literatur. Seinen ersten Gedichtband Wendeltreppe zur vergessenen Fakultät veröffentlichte er 1984. Neben weiteren Lyriksammlungen verfasst er Erzählungen, Romane, Dramen und Essays. 2009 erschien zuletzt der Roman Geliebtes Unbekanntes. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Stipendien und Preise, u. a. wurde er 1997 mit dem József-Attila-Preis ausgezeichnet. Kemény lebt und arbeitet in Budapest. Er war 2010 Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. 

Nr. 207 Nr. 196


Anne-Marie Kenessey

geb. 1973 in Zürich, wo sie auch heute lebt. Nach einem Studium der Betriebswirtschaftslehre arbeitet sie bei einer Bank.

Nr. 190


Anna Kim

geb. 1977 in Südkorea, ist eine österreichische Schriftstellerin. Sie studierte in Wien Philosophie und Theaterwissenschaft. Bisher von ihr erschienen sind 2004 die Erzählung Die Bilderspur (Droschl Verlag), 2008 der Roman Die gefrorene Zeit, 2011 der Essay Invasionen des Privaten und zuletzt 2012 der Roman Anatomie einer Nacht (Suhrkamp Verlag). Anna Kim lebt in Wien.

Nr. 208 


Sarah Kirsch

geb. 1935 in Limlingerode/Harz, studierte Biologie in Halle (Saale) und Literatur in Leipzig. Danach freie Schriftstellerin, von 1968 an in Ost-Berlin, ab 1977 im Westen der Stadt. Seit 1983 lebt sie am Eiderdeich im schleswig-holsteinischen Tielenhemme. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Georg-Büchner-Preis (1996). Ihre Werke in fünf Bänden erschienen 1999 und zuletzt, ebenfalls in der Deutschen Verlags-Anstalt, der Prosaband Kommt der Schnee im Sturm geflogen (2005).

Nr. 171


Jannis Klasing

geb. 1984 in Hannover, lebt in Berlin. Sein Stück Nicht nichts wurde im Neuen Cinema, einer Spielstätte des Hamburger Schauspielhauses, aufgeführt. Er studiert in Berlin.

Nr. 173


Georg Klein

geboren 1953 in Augsburg, lebt in Ostfriesland. Er schreibt vor allem Erzählungen und Romane. Zuletzt: Die Sonne scheint uns, Roman 2004, Frühling 2006 erschienen; Sünde Güte Blitz, beide bei Rowohlt/Reinbek.

Nr. 179


Theresa Klesper

geb. 1979 in Erding, lebt in Augsburg. Sie studierte Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Psychologie und Kommunikationswissenschaft. Derzeit arbeitet sie an ihrer Promotion zur deutschsprachigen Großstadtlyrik im 21. Jahrhundert.

Nr. 188


Natalja Kljutscharjowa

geb. 1981 in Perm, lebt heute bei Moskau und ist Mitarbeiterin der Zeitschrift Erster September. Nach dem Studium an der Pädagogischen Universität arbeitete sie zunächst als TV-Nachrichtenredakteurin. 2006 erschienen ein erster Gedichtband und ihr Romandebüt Endstation Russland, das seit 2010 auf Deutsch bei Suhrkamp erhältlich ist.

Nr. 194 


Patricia Klobusiczky

geboren 1968, ist freie Lektorin und Übersetzerin und lebt in Berlin. Sie übersetzte u. a. Romane von Lorrie Moore, Frances Itani, Louise de Vilmorin, Peter Hobbs und Vincent Delecroix.

Nr. 193 Nr. 192


Volker Klotz

geboren 1930, lebt als emeritierter Professor für Literaturwissenschaft in Stuttgart. Er ist einer der Beiträger der ersten Stunde dieser Zeitschrift. Im Jahr 1960 erschien seine berühmt gewordene Monographie Geschlossene und offene Form im Drama. Von seinen letzten Veröffentlichungen seien hier nur Operette. Porträt und Handbuch einer unerhörten Kunst (1991, erw. Neuaufl. Bärenreiter, 2004) und Erzählen. Von Homer zu Boccaccio, von Cervantes zu Faulkner (C. H. Beck, 2006) erwähnt. 2013 erschien bei S. Fischer das Buch: Volker Klotz, Andreas Mahler, Roland Müller, Wolfram Nitsch, Hanspeter Plocher, Komödie. Etappen ihrer Geschichte von der Antike bis heute. Daraus der Text über George Tabori in Heft 207.

Nr. 207 Nr. 182


Karsten Kluth

Carsten Kluth, geb. 1972, hat in Berlin und Albany, New York Politische Wissenschaften studiert. Er hat für ein Automobilunternehmen, eine PR- Agentur und als Dozent für Drehbücher für Computerspiele gearbeitet und erstellt Studien für die Europäische Kommission. Wenn das Land still ist ist sein erster Roman. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Nr. 209 


Marie Luise Knott

geboren 1953, lebt als freie Journalistin, Übersetzerin, Herausgeberin und Kuratorin in Berlin. Die frühere Verlagslektorin gründete und leitete von 1995 bis 2006 die deutschsprachige Le Monde diplomatique. 2006 (mit Barbara Hahn) Kuratorin der Ausstellung „Hannah Arendt, Von den Dichtern erwarten wir Wahrheit“. Konzipierte 2008 den Übersetzertag „Happy bin ich schon, aber glücklich bin ich nicht - Autoren übersetzen sich selbst“. Seit 2009 ist sie im Vorstand des Deutschen Übersetzerfonds.

Nr. 195


Ko Un

wurde 1933 als ältester Sohn einer Bauernfamilie in der Provinz Cholla auf der koreanischen Halbinsel geboren, die auch die Heimat des Politikers Kim Dae-Jung und des Lyrikers Kim Chi-Ha ist. Mit Neunzehn trat er in ein zen-buddhistisches Kloster ein und verbrachte dort zehn Jahre. In dieser Zeit begann er Gedichte zu schreiben. Sein erster Gedichtband erschien 1960. Ko Un hat seither nahezu hundert Bücher mit Gedichten, Romanen, Essays und Kritiken veröffentlicht. Er wurde in Korea mit Literaturpreisen geehrt und ist inzwischen Professor für koreanische Literatur in Seoul.

Nr. 196


Eva Kobler

geb. 1981 in Leonberg, lebt in Stuttgart. Sie studierte Geschichte und Philosophie an der Humboldt Universität in Berlin. Von 2007 bis 2010 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Ausstellungsteam der Gedenkstätte Buchenwald für die internationale Wanderausstellung „Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“.

Nr. 201


Ulrich Koch

geboren 1966 in Winsen an der Luhe. Lebt östlich von Lüneburg und veröffentlichte u.a. Der Tag verging wie eine Nacht ohne Schlaf (2008).

Nr. 195


Wolfgang Koeppen

geb. 1906 in Greifswald, starb am 15. März 1996 in München. Über Wolfgang Koeppen lesen Sie in Spritz u.a. die Aufsätze von Gisbert Haefs (Nr. 165) und Oliver Vogel (Nr. 172).

Nr. 165


Andrea Köhler

Jahrgang 1957, Literaturredakteurin der Neuen Zürcher Zeitung, seit November 2001 Kulturkorrespondentin der NZZ  in  New York. Buchpublikation: Maulhelden und Königskinder. Zur Debatte über die deutschsprachige Gegenwartsliteratur,  hrsg. zusammen mit Rainer Moritz (Reclam Leipzig 1998).

Sonderheft 2002


Hannes Köhler

wurde 1982 in Hamburg geboren und lebt seit 2001 in Berlin. Er studierte Neuere deutsche Literatur und Neuere/Neueste Geschichte in Berlin und Toulouse. Köhler veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien, war 2003 Mitbegründer der Literaturgruppe „Die Lautmalerei“ und 2008 Teilnehmer des Heiner-Müller-Kollegs an der FU-Berlin. (Foto: Tobias Bohm)

Nr. 193


Konstantinos Kokossis

geb. 1951, studierte Jura in Athen und später Internationale Beziehungen in Brüssel. Seit 1976 arbeitet er an verschiedenen Positionen des Diplomatischen Dienstes seines Landes, zuletzt in der Tschechischen Republik. Er veröffentlicht historische Romane.

Nr. 203 


György Konrád

geboren 1933 in Debrecen. 1944 wurden seine Eltern deportiert, er konnte zu seinen Budapester Verwandten fliehen. Aufgrund seiner regimekritischen Haltung verlor er seinen Arbeitsplatz und wurde verhaftet. Wegen seines langjährigen Publikationsverbots in Ungarn hielt er sich zeitweilig im Ausland auf, 1977/78 als Gast des Berliner Künstlerprogramms. 1991 wurde György Konrád mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet, von 1997 bis 2003 war er Präsident der Akademie der Künste in Berlin. Zuletzt erschienen von ihm in Deutschland Sonnenfinsternis auf dem Berg, Frankfurt 2005, und Das Buch Kalligaro, Frankfurt 2007; beide im Suhrkamp Verlag.

Nr. 190 

Sonderheft 2008

 


Werner von Koppenfels

geboren 1938 in Dresden, studierte Anglistik und Romanistik in Heidelberg, Nizza und München. Er ist emeritierter Professor für Englische und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität München. Gastprofessuren an der University of Virginia und an der University of Minnesota. Sein besonderes Interesse gilt dem Drama im Shakespeare-Zeitalter, der Utopian novel und der Satire im europäischen Kontext und dem Gebiet der Übersetzung. Er lebt als Literaturkritiker und Übersetzer (u. a. Werke von Robert Burton, Sir Thomas Browne, Arthur Rimbaud, John Donne und Emily Dickinson) in München. 2007 erschien bei C. H. Beck Der Andere Blick oder Das Vermächtnis des Menippos. Paradoxe Perspektiven in der europäischen Literatur.

Nr. 195 Nr. 184


Mirko Kovac

geb. 1938 in Petrovici/Montenegro, studierte Dramaturgie an der Belgrader Akademie für Theater, Film und Fernsehen. Nach dem Machtantritt Milo¨evics zog er nach Kroatien und lebt seit 1991 in Rovinj in Istrien. Kovaè, dessen Bücher in mehr als zehn Sprachen übersetzt wurden, gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller des ehemaligen Jugoslawien. Er schrieb zahlreiche Drehbücher für Film und Fernsehen. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Tucholsky-Preis des schwedischen pen. Auf Deutsch erschien im DuMont Verlag 2011 sein Roman Die Stadt im Spiegel.

Nr. 202 


Thomas Krämer

geb.1979 in Berlin, studierte Literaturwissenschaft und Geschichte an der TU Berlin. Er promovierte zu H. G. Adlers autobiographischem Romanwerk. Die Doktorarbeit wird voraussichtlich im Herbst 2011 veröffentlicht werden. Zur Zeit ist Thomas Krämer im Schuldienst tätig.

Nr. 198


Sven Kramer

geb. 1961, studierte in Hamburg. Nach Auslandsaufenthalten in Frankreich, Kanada, den USA und Australien lehrt er heute als Professor für Neue Deutsche Literaturwissenschaft und Literarische Kulturen an der Universität Lüneburg. Im Jahr 2004 erschien Die Folter in der Literatur. Ihre Darstellung in der deutschsprachigen Erzählprosa von 1740 bis ›nach Auschwitz‹ im Wilhelm Fink Verlag. Er ist geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift für kritische Theorie.

Nr. 198


Karsten Krampitz

geboren 1969 in Rüdersdorf bei Berlin. Krampitz schreibt für verschiedene Zeitungen  und veröffentlichte Beiträge in zahlreichen Anthologien. Er war Chefredakteur verschiedener Berliner Straßenzeitungen und ist zudem Texter der Rockband Freygang. Neben weiteren Publikationen erschienen 2002 der Roman Der Kaiser vom Knochenberg, 2009 die Novelle Heimgehen, für die er im gleichen Jahr den Publikumspreis des Ingeborg-Bachmann-Literaturwettbewerb erhielt. 2010 war er Stadtschreiber von Klagenfurt. (Foto: privat)

Sonderheft 2011 


Ursula Krechel

geboren 1947 in Trier, Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte, Promotion. 1989/90 Poetikvorlesungen an der Universität Wien, 1992/93 Poetikprofessur an der Universität Essen, Lehrtätigkeit an der Warwick University in England, der Washington Universiy St. Louis in den USA, Gastprofessorin an der Universität der Künste Berlin und am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig. Zuletzt erschienen In Zukunft schreiben. Ein Handbuch für alle, die schreiben wollen (Salzburg 2003), Stimmen aus dem harten Kern Gedicht (Salzburg 2005), Mittelwärts. Gedicht (Springe 2006). Bei Jung und Jung veröffentlichte sie zuletzt den Roman Shanghai fern von wo (2008), den Gedichtband Jäh erhellte Dunkelheit (2008) und soeben den Roman Landgericht

Nr. 203 Nr. 180


Jean Krier

geb. 1949 in Luxemburg, studierte Germanistik und Anglistik in Freiburg im Breisgau. Er lebt und arbeitet in Luxemburg. 2011 erhielt er für seinen bislang letzten Gedichtband Herzens Lust Spiele (poetenladen, 2010) den Adelbert-von-Chamisso-Preis und den Prix Servais, den renommiertesten Literaturpreis Luxemburgs.

 

Nr. 204 Nr. 188 Nr. 173


Friedrich Kröhnke

geboren 1956 in Darmstadt, studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte und schloss 1981 seine Promotion ab. Zahlreiche Publikationen, zuletzt 2001 Murnau – eine Fahrt, Ciao Vaschek 2003, Samoa oder Ein Mann von fünfzig Jahren 2006 und Wie in schönen Filmen 2007. Friedrich Kröhnke reiste mit dem Literarischen Tandem 2006 nach Kiew. Er lebt in Berlin.

Sonderheft 2008


Brigitte Kronauer

geboren 1941 in Essen, lebt in Hamburg. Ihr Werk wurde unter anderem mit dem Fontane-Preis der Stadt Berlin, mit dem Heinrich-Böll-Preis, dem Hubert-Fichte-Preis der Stadt Hamburg und dem Joseph-Breitbach-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen u.a. im Verlag Klett-Cotta ihr Roman Teufelsbrück (2000) und Zweideutigkeit. Essays und Skizzen (2002), ferner die Erzählungen Frau Melanie, Frau Martha und Frau Gertrud (Suhrkamp, 2005) und Die Feder des Hyazinthara. Drei Texte über Tiere (Keicher, 2006). Über Brigitte Kronauer Nr. 172.

Nr. 171


Yorck Kronenberg

geboren 1973 in Reutlingen, studierte Klavier und Komposition in Lübeck. Sein Debüt als Schriftsteller hatte er mit dem Roman Welt unter (Edition Nautilus, 2002). Yorck Kronenberg lebt in Berlin.

Nr. 181


Mareike Krügel

geb. 1977 in Kiel, lebt in Hamburg. Ihr Romandebüt Die Witwe, der Lehrer, das Meer erschien 2003 bei Steidl, ihr zweiter Roman Die Tochter meines Vaters 2005 bei Schöffling.

Nr. 173


Anne Krüger

geb. 1975 in Berlin, studierte an der Humboldt-Universität Neuere Deutsche Literatur und Bibliothekswissenschaft. Sie ist bereits mit Hörspielen und Theaterstücken hervorgetreten.

Nr. 197


Michael Krüger

geb. 1943 in Wittgendorf, Kreis Zeitz, lebt heute als Verleger, Herausgeber der Literaturzeitschrift Akzente und Schriftsteller in München. Sein erster Gedichtband Reginapoly wurde 1976 veröffentlicht. 1966 begann seine Tätigkeit als Literaturkritiker. Zwei Jahre später wurde er Lektor im Carl Hanser Verlag, dessen Leitung er im Jahre 1986 übernommen hat. Zuletzt erschienen der Roman Die Cellospielerin, die Gedichtbände Archive des Zweifels und Kurz vor dem Gewitter sowie die Novelle Das falsche Haus, sowie die Bände Vorworte, Zwischenbemerkungen, Nachrufe. Ein (lückenhaftes) ABC, Literatur & Alkohol. Liquide Grundlagen des Buchstaben-Rausches (mit Ekkehard Faude) und schließlich 2005 Die Turiner Komödie.

Sonderheft 2008 Nr. 172


Thomas Krüger

geb. 1962 in Herford, studierte Anglistik, Anglo-Amerikanische Geschichte und Geographie in Köln. Er produziert und verlegt unter dem Label „Schall & Wahn" Hörbücher. Bisher veröffentlichte Thomas Krüger drei Gedichtbände: Michelangelo rising erschien 2003 im Bielefelder Pendragon Verlag. Dort erschien auch 2004 Alarm auf Planet M und 2005 im Ardey Verlag Münster Im Grübelschilf.

Nr. 183


Michael Krüger

Michael Krüger, geb. 1943 in Wittgendorf/Kreis Zeitz, lebt in München. In den Jahren von 1962–1965 arbeitete Michael Krüger als Buchhändler in London. 1966 begann seine Tätigkeit als Literaturkritiker. Zwei Jahre spä- ter, 1968, übernahm er die Aufgabe des Verlagslektors im Carl Hanser Verlag, den er von 1986 bis 2013 leitete. Seit 1981 ist er Herausgeber der Literaturzeitschrift Akzente. Zuletzt erschien sein Gedichtband Umstellung der Zeit im Suhrkamp Verlag.

Nr. 209 


Gunhild Kübler

studierte Germanistik und Anglistik in Heidelberg, Berlin und Zürich, wo sie 1982 mit einer Arbeit über geschlechtsspezifische Rollenzuschreibungen im deutschen Roman promovierte. Seither arbeitet sie als Literaturkritikerin für die Neue Zürcher Zeitung, Die Weltwoche sowie Radio und Fernsehen in der Schweiz.

Nr. 166


Wojciech Kuczok

geb. 1972 in Chorzów, wuchs in Oberschlesien auf und studierte an der Schlesischen Universität in Kattowitz. Er arbeitete zunächst journalistisch und debütierte 1996 als Schriftsteller. Bekannt wurde Kuczok als Lyriker, Prosaist und Filmkritiker. Für seinen ersten Roman Gnój erhielt er 2004 die begehrte polnische Literaturauszeichnung, den Nike-Preis. Anschließend verfasste er das Drehbuch zu dem Film Preg („Striemen“) von Magdalena Piekorz, der 2004 den Goldenen Löwen des Filmfestivals in Gdynia erhielt und für den Oscar nominiert wurde. Wojciech Kuczok lebt als freier Autor, Filmkritiker und Sportfeuilletonist in Krakau. Auf Deutsch erschien soeben im Suhrkamp Verlag der Roman Dreckskerl. Eine Antibiographie. Der Erzählungsband Im Kreis der Gespenster kam ebenfalls bei Suhrkamp 2006 heraus. (Foto: Leipziger Messe GmbH)

Nr. 182