Übersicht unserer Autoren


A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | XYZ
Péter Nádas

geboren 1942 in Budapest, lebt in Gombosszeg und Budapest. Er arbeitete von 1961 bis 1963 als Zeitschriftenfotograf, seit 1965 als freischaffender Schriftsteller. 1981/82 war er Stipendiat des Berliner Künstlerprogramms. Die Veröffentlichung seines ersten Romans verhinderte jahrelang die Zensur. Für Buch der Erinnerung (Rowohlt Berlin 1991) wurde er u. a. mit dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur und dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet. Er verfasst Romane, Essays, Novellen, Kritiken, Dramen und Filmnovellen. Zuletzt erschienen: Behutsame Ortsbestimmung (Berlin Verlag 2006) und Spurensicherung (Berlin Verlag 2006).

Sonderheft 2008


Melinda Nadj Abonji

geb. 1968 in der Vojvodina, kam mit vier Jahren in die Schweiz, wo sie seitdem in und um Zürich lebt. Ihr Debüt Im Schaufenster im Frühling erschien 2004 bei Ammann. Für ihren bei Jung und Jung erschienenen letzten Roman Tauben fliegen auf wurde sie sowohl mit dem Deutschen als auch mit dem Schweizerischen Buchpreis 2010 ausgezeichnet.

Nr. 198


Katharina Narbutovic

wurde in Berlin geboren und studierte Politologie und Slawistik. Sie ist Lektorin, Publizistin und Übersetzerin. Sie schreibt regelmäßig für die FAZ, den Berliner Tagesspiegel sowie fürs Radio und übersetzt aus dem Russischen und Weißrussischen. Zuletzt gab sie in der Literaturzeitschrift die horen ein Dossier mit zeitgenössischer weißrussischer Lyrik heraus (zusammen mit Val¸yna Mort).

Nr. 185


Susan Neiman

geb. 1955 in Atlanta, ist Direktorin des Einstein Forums in Potsdam. Sie studierte Philosophie in Harvard und in Berlin und lehrte anschließend in Yale und an der Universität in Tel Aviv. Ihr letztes Buch Das Böse denken. Eine alternative Geschichte der Philosophie (Suhrkamp 2004) wurde vom Verband der amerikanischen Verleger als beste philosophische Neuerscheinung 2003 ausgezeichnet.

Nr. 170


Gábor Németh

geb. 1956 in Budapest, studierte Literaturgeschichte und veröffentlichte Erzählungen, Romane und Essays. Er schreibt für das Theater und den Film. Er gilt als einer der Hauptvertreter der ungarischen postmodernen Prosa. Er arbeitet als Kulturredakteur für den ungarischen Rundfunk und lehrt an der Hochschule für Film und Theater.

Nr. 183


Jürgen Nendza

geboren 1957 in Essen, lebt in Aachen und Vaals/NL. Er studierte Germanistik und Philosophie. Zuletzt veröffentlichte er die Gedichtbände Und am Satzende das Weiß (Verlag Landpresse 1999, 2. Aufl. Rimbaud Verlag 2004), Haut und Serpentine (Verlag Landpresse 2004) und den zweisprachigen Auswahlband Die Gelegenheit der Wiese / The Chance of the Meadow (Verlag Landpresse 2007). Seine Gedichte wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Lyrikpreis Meran. – Die abgedruckten Gedichte sind dem Band Die Rotation des Kolibris entnommen (Verlag Landpresse 2008).

Nr. 184


Hans-Joachim Neubauer

geboren 1960, leitet das Literarische Tandem der Stiftung Brandenburger Tor. Er arbeitet als Redakteur der zeit-Beilage Christ & Welt sowie als Honorarprofesssor an der HFF „Konrad Wolf“, Potsdam, und unterrichtet an der Universität der Künste. Unter anderem erschien Fama. Eine Geschichte des Gerüchts (2. Aufl., Matthes und Seitz Berlin 2009). 

Sonderheft 2011 Sonderheft 2008 Sonderheft 2005 Sonderheft 2002


Norbert Niemann

geb. 1961 in Landau an der Isar, studierte Literatur, Musikwissenschaft und Neuere Geschichte in Regensburg und München. 1997 war er Preisträger des Ingeborg Bachmann-Wettbewerbs. Niemann lebt als freier Schriftsteller in Chieming. Zuletzt erschienen 2001 sein Roman Schule der Gewalt und Inventur. Deutsches Lesebuch 1945–2003 (Hrsg. mit Eberhard Rathgeb, Hanser, 2003). Im Herbst 2008 erscheint der umfangreiche Roman Willkommen neue Träume, aus dem wir in Heft 185 einen Auszug vorstellen, im Carl Hanser Verlag.

Nr. 185 Nr. 173


Paul Nizon

geboren 1929 in Bern, lebt in Paris. 1982 war er Gast des DAAD in Berlin. Zu seinen bekanntesten Büchern zählen der große Rom-Gesang Canto, der Paris-Roman Das Jahr der Liebe (1981) und Im Bauch des Wals (1989). Zuletzt erschienen Das Fell der Forelle (2005) und das Journal Die Zettel des Kuriers (2008, alle bei Suhrkamp).

Sonderheft 2008


Bernard Noël

geb. 1930, veröffentlichte 1958 sein erstes Buch. In Anna (1998) verleiht er der krebskranken Anna Magnani, der italienischen Schauspielerin und ehemaligen Frau von Rossellini, seine Stimme. Die Gedichtsammlung Les Yeux dans la couleur erschien 2004 bei Gallimard in Paris.

Nr. 187


Lilian Noetzel

geb. 1963, lebt in Tübingen. Sie machte eine Ausbildung als Handweberin, bevor sie Rhetorik und Literaturwissenschaft in Tübingen studierte. Ihr Romandebüt Belishs Garten erschien 2004 bei Piper. Seit 2006 hat sie Lehraufträge für Kreatives Schreiben und Stilistik an der Universität Tübingen.

Nr. 197


Lawrence Norfolk

geb. 1963 in London, studierte Englisch am King´s College in London. Danach war er als Lehrer und freier Autor für verschiedene Zeitschriften und Magazine tätig, unter anderem für das Times Literary Supplement sowie für das Wiener Magazin News, für das er nach Sarajewo ging, um vom Bosnienkrieg zu berichten. Norfolk hat bislang drei Romane veröffentlicht: Lemprière’s Wörterbuch (dt. 1992), Ein Nashorn für den Papst (dt. 1996) und zuletzt In Gestalt eines Ebers (2001).

Nr. 174


Ute Nyssen

war zusammen mit Jürgen Bansemer Geschäftsführerin des Theaterverlags Kiepenheuer & Witsch, dann gründeten die beiden den Thea­terverlag Nyssen & Bansemer in Köln. Zu den von diesem Verlag betreu­ten Dramatikern gehören neben Elfriede Jelinek u. a. Woody Allen, Tankred Dorst, Heinar Kipphardt, Peter Stamm und Italo Svevo. Ute Nyssen gab Theaterstücke von Wolfgang Bauer, Brendan Behan, Tankred Dorst, Elfriede Jelinek und Thomas Jonigk heraus sowie einen zweiteiligen Sammelband zum Radikalen Theater (Kiepenheuer & Witsch, 1969).

 

Nr. 204 Nr. 180