Übersicht unserer Autoren


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Doron Rabinovici

geb. 1961 in Tel Aviv, übersiedelte als Dreijähriger mit seinen Eltern nach Wien. Dort studierte er Geschichte, Ethnologie, Medizin und Psychologie. Neben verschiedenen Sachbüchern veröffentlichte er im Suhrkamp Verlag die Romane Ohnehin (2004) und Andernorts (2010). www.rabinovici.at

Nr. 198


Emily Raboteau

gibt creative-writing-Kurse am City College in New York. Ihre short stories sind in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien erschienen. Sie wurde mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u.a. mit dem Chicago Tribune’s Nelson Algren Award und dem Pushcart Prize. Ihr erster Roman The Professor’s Daughter erschien 2005 bei Henry Holt.

Nr. 176


Iris Radisch

geb. 1959 in Berlin, lebt in Hamburg. Sie studierte Philosophie, Germanistik und Romanistik. Sie ist Literatur-Redakteurin bei der Wochenzeitung Die Zeit.

Nr. 166


Monika Radl

geboren 1976 in Bayern, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Seit 1999 arbeitet sie als Schauspielerin in Schwedt an der Oder. Der hier abgedruckte Text ist ein Ausschnitt aus „Galaxie. Eine Zirkusgeschichte. Vom Glück und vom Zusammenbruch einer Geschwisterliebe“.

Nr. 184


Ilma Rakusa

geb. 1946 in Rimavská Sobota (Slowakei), lebt und arbeitet in Zürich. Sie wuchs in Budapest, Ljubljana, Triest und Zürich auf und studierte Slawistik und Romanistik in Zürich, Paris und St. Petersburg. Sie ist Lyrikerin, Übersetzerin und Kritikerin und veröffentlicht regelmäßig in der Neuen Zürcher Zeitung und in DIE ZEIT. Buchveröffentlichungen (Auswahl): Ein Strich durch alles (1997), Love after Love (2001) und Von Ketzern und Klassikern (2003). 2006 erschien Durch Schnee (alles bei Suhrkamp). Sie erhielt u. a. den Leipziger Buchpreis zur europäischen Verständigung (1998) und den Adelbert-von-Chamisso-Preis (2003).

Sonderheft 2009


Pablo Ramos

geboren 1967, wuchs im Großraum Buenos Aires auf. Er ist Musiker und Schriftsteller und hat mit seinen Gedichten und Erzählungen wichtige lateinamerikanische Literaturpreise gewonnen. Mit seinem Debütroman t Der Ursprung der Traurigkeit (2007) wurde er international bekannt. Pablo Ramos war 2009/2010 Gast des Berliner Künstlerprogramms DAAD.

Nr. 193


Ales Rasanau

1947 in Sjalez geboren, ist der wichtigste zeitgenössische Lyriker Weißrusslands. Seit 1970 veröffentlichte Rasanaum elf Bücher, fünf Gedichtbände sind bislang auf Deutsch erschienen, zuletzt Der Zweig zeigt dem Baum wohin er wachsen soll (Agora 2006). Im Herbst 2007 erschien ein Auswahlband bei Urs Engeler. Aufgrund kritischer Artikel über die politischen Verhältnisse seines Landes verlor Ales Rasanau seine Arbeit als Redakteur. Er war 2007 Gast des Berliner Künstlerprogramms.

Sonderheft 2008


Sascha Reh

Jahrgang 1974, studierte Geschichte, Philosophie und Germanistik in Bochum und Wien. 2004 erhielt er den Literaturförderpreis Ruhrgebiet, 2005 belegte er den 2. Platz des Literaturpreises Prenzlauer Berg. Er lebt mit seiner Familie in Essen.

Nr. 185


Anne Reinecke

geb. 1978 in Meißen, studierte Kunstgeschichte und Neuere Deutsche Literatur in Berlin, arbeitete für verschiedene Theater-, Film- und Ausstellungsprojekte und verdient ihr Geld als Stadtführerin.

Nr. 205 

 


João Ubaldo Ribeiro

wurde 1941 auf der Insel Itaparica, Bahia, geboren. Er war als Journalist und Hochschuldozent in Rio de Janeiro und in den USA tätig und hat als Stipendiat in Lissabon und Berlin (1990 DAAD-Stipendium) gelebt. Seit 1991 lebt er wieder in Rio. International bekannt wurde er durch den Roman Sargento Getúlio (Suhrkamp 1984). 1988 erschien in deutscher Übersetzung der Roman Brasilien, Brasilien, 1992 die Erzählungen Der Heilige, der nicht an Gott glaubte.

Sonderheft 2008


Anne Richter

1973 geboren, studierte Romanistik und Anglistik in Jena, Oxford und Bologna. Sie gewann 2004 den 1. Preis beim Literaturwettbewerb des Verlags Schwartzkopff Buchwerke und erhielt u. a. ein Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg (2006) sowie ein Werkstattstipendium der Jürgen Ponto-Stiftung in Edenkoben (2008). Sie lebt und arbeitet als Autorin und Sprachenlehrerin in Heidelberg. (Foto: Tobias Bohm)

Nr. 193


Steffen Richter

geb. 1969, lebt als freier Literaturkritiker und Journalist in Berlin. Veröffentlichung: Trauerarbeit der Moderne. Autorenpoetiken in der Gegenwartsliteratur, Wiesbaden 2003.

Nr. 168


Karl Riha

geb. 1935 in Krummau an der Moldau (Český Krumlov), lebt in Siegen. Während seines Studiums in Frankfurt/Main und danach war er Redakteur der Studentenzeitschrift Diskus. Er promovierte 1969 über das Großstadtmotiv in der deutschen Literatur und habilitierte sich 1972. Seit 1975 war er Professor für Deutsche Philologie/Allgemeine Literaturwissenschaften in Siegen. Von 1988 bis 1991 war er Geschäftsführender Direktor des LCB. 

Nr. 207 


Monika Rinck

geboren 1969 in Zweibrücken, studierte Religionswissenschaft, Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft in Bochum, Berlin und Yale und lebt heute in Berlin. 1998 erschien neues von der phrasenfront bei bbooksz berlin, im Jahr 2001 Begriffsstudio 1996 – 2001 in der edition sutstein, Berlin (http://www.begriffsstudio.de). Im Herbst 2004 erschien der Lyrikband Verzückte Distanzen bei zu Klampen und im April 2005 Fumbling with Matches. Herumfingern an Gleichgesinnten bei SuKuLTuR, Berlin. Zuletzt erschienen der Essay Ah, das Love-Ding! (2006) und der Gedichtband zum fernbleiben der umarmung (2007), beide bei kookbooks. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie unter anderem mit dem Lyrik-Stipendium der Stiftung Niedersachsen 2003, dem Georg-Glaser-Förderpreis 2004, dem Förderpreis zum Kunstpreis Rheinland-Pfalz 2006 und dem Hans-Erich-Nossack-Förderpreis des BDI 2006 ausgezeichnet.

Sonderheft 2009 Nr. 188 Nr. 185 Nr. 176 Nr. 169


Kathrin Röggla

1971 in Salzburg geboren, lebt als Schriftstellerin in Berlin. Für ihre Romane und Erzählungen erhielt sie zahlreiche Literaturpreise und Auszeichnungen. Zuletzt erschien 2004 Wir schlafen nicht.

Nr. 178


Werner Rohner

wurde 1975 in Zürich geboren, wo er heute als Schriftsteller, Sekretär, Sport- und Filmjournalist lebt. Seine Texte wurden in verschiedenen Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht und u.a. im Theater Gessnerallee und der Kaserne Basel aufgeführt. Er ist Mitglied von index: www.wortundwirkung.ch. (Foto: Tobias Bohm)

Nr. 189


Marcus Roloff

geb. 1973 in Neubrandenburg, studierte Germanistik, Philosophie und Kulturwissenschaft an der HU Berlin und veröffentlichte die Gedichtbände Herbstkläger (Connewitzer Verlagsbuchhandlung), Gedächtnisformate und Im toten Winkel des goldenen Schnitts (Gutleut). 2009 war er Stipendiat des Landes Brandenburg im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf. Zuletzt veröffentlichte er in Gegenstrophe 4, im Lyrik-Taschenkalender 2013 und im Jahrbuch der Lyrik 2013. Er lebt als Autor und Übersetzer in Frankfurt/Main.

Nr. 205 


Dirk Rose

geb. 1976 in Erfurt, studierte Neuere Deutsche Literatur, Neuere und Neueste Geschichte, Romanistik und Philosophie in Jena, Paris und an der HU Berlin. 2007 promovierte er an der LMU München. 2010 bis 2012 war er Akademischer Rat an der Universität Bonn. Seit 2012 ist er Juniorprofessor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Düsseldorf. Er veröffentlichte Nach der Postmoderne. Gedichte (2006), als Herausgeber Europäische Fabeln des 18. Jahrhunderts (2010) und Conduite und Text. Paradigmen eines galanten Literaturmodells im Werk von Christian Friedrich Hunold (Menantes) (2012).

Nr. 205 


Martin Rose

geb. 1970 in Brüssel, lebt in Berlin. Er studierte Jura und Sprachen und arbeitete als Hotelpage, Übersetzer und als Journalist; unter anderem schrieb er Reisereportagen für Die Zeit. Längere Aufenthalte in Griechenland und Italien. Lebt in Berlin. (Foto: Tobias Bohm)

Nr. 189


Hendrik Rost

geboren 1969 im Münsterland. Er veröffentlichte bisher drei Lyrikbände und verstreute Gedichte in Zeitschriften und Anthologien. Er erhielt 1998 ein Stipendium der Akademie Schloß Solitude, den Wolfgang-Weyrauch-Preis 2002 und den Dresdner Lyrikpreis 2003. Im Frühjahr 2006 erschien der Gedichtband Im Atemweg des Passagiers im Wallstein Verlag Göttingen.

Nr. 176


Tobias Roth

geb. 1985 in München, studierte Literaturwissenschaften und Kunstgeschichte in Freiburg und Berlin. Sein Debüt Aus Waben erschien 2013 im Verlagshaus J. Frank Berlin. Seine Lyrik, Essays und Erzählprosa wurden mehrfach ausgezeichnet, u. a. dreimal im Essay-Wettbewerb der Goethe-Gesellschaft, mit dem Stipendium der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin (2010) und dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis (2013). 

Nr. 207 Nr. 197


Ulrich Rüdenauer

geb. 1971 in Bad Mergentheim, studierte Germanistik und Politikwissenschaften in Würzburg und Heidelberg, lebt als freier Kritiker in Frankfurt am Main.

Nr. 165


Jaroslav Rudi¨

geboren 1972 in Turnov/Nordböhmen, ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramatiker. Mit seinem tschechischen Verleger gründete er darüber hinaus die Band The Bomber. Grand Hotel, aus dem wir in Spr.i.t.Z. 198 einen Ausschnitt abdruckten, ist nach Der Himmel unter Berlin sein zweiter auf Deutsch erscheinender Roman und wurde 2006 verfilmt. Grand Hotel erschien 2008 im Luchterhand Literaturverlag, dem wir für die Abdruckgenehmigung danken. Sein dritter Roman Potichu (Die Stille) ist in Tschechien erschienen.

Nr. 187


Andre Rudolph

geb. 1975 in Warschau, wuchs in Leipzig auf und studierte Germanistik, Philosophie und Slawistik in Leipzig und Freiburg im Breisgau. Derzeit lebt er in Leipzig und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Forschungsinstitut in Halle an der Saale. Er veröffentlichte bisher in Zeitschriften und Anthologien wie Sinn und Form, Edit und Bella triste. In diesem Jahr wurde er mit dem Prosanova-Lyrikpreis in Hildesheim ausgezeichnet.

Nr. 187


Peter Rühmkorf

geb.1929 in Dortmund, lebte in Hamburg. Er studierte Germanistik und Psychologie in Hamburg. Träger zahlreicher Literaturpreise (u.a. Büchner-Preis 1993). In jüngerer Zeit erschienen von ihm u. a. Funken fliegen zwischen Hut und Schuh. Lichtblicke, Schweifsterne, Donnerkeile (2003), Tabu II (2004) und Paradiesvogelschiß (2008). Peter Rühmkorf starb am 8. Juni 2008.

Nr. 166