Übersicht unserer Autoren


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Ivana Sajko

geb. 1975 in Zagreb, ist Autorin, Dramatikerin und Regisseurin. Ihre Stücke wurden in viele Sprachen übersetzt und international aufgeführt. Sajko ist mehrfach ausgezeichnet. Neben zahlreichen Veröffentlichungen erschienen auf Deutsch 2008 die Trilogie Medea/Frauenbombe/Europa (2004) und Rio Bar (2005) – für letzteren erhielt sie 2006 den Preis für das beste Prosawerk Kroatiens. Ihre Theaterstücke waren beim Steirischer Herbst in Graz (Rose is a rose is a rose is a rose, 2008) und am Stadttheater Bern (Szenen mit Apfel, 2009) zu sehen. 

Sonderheft 2011 Nr. 190 


Gregor Sander

geb. 1968 in Schwerin, debütierte 2002 mit dem Erzählband Ich aber bin hier geboren (Rowohlt). 2009 wurde er beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb für die Titelerzählung seines 2011 im Wallstein Verlag veröffentlichten Bandes Winterfisch mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet. Gregor Sander lebt in Berlin.

Nr. 208 


Ulrike Almut Sandig

Ulrike Almut Sandig, geb. 1979 in Großenhain (Sachsen), veröffentlichte Hörspiele, Vertonungen und drei Gedichtbände. Ihr Prosadebüt erschien 2011 bei Schöffling & Co. und wurde u. a. mit dem Märkischen Stipen- dium ausgezeichnet. Sie arbeitet an einem Erzählungsband.

Nr. 189 Nr. 209


Edoardo Sanguineti

geb. 1930 in Genua, wo er heute wieder lebt. Er gehörte der „Gruppe 63“ an. Sanguineti ist einer der bekanntesten Dichter Italiens. Die Gedichte in Spr.i.t.Z. 186 wurden aus dem bei Feltrinelli 2004 erschienenen Band Mikrokosmos, poesie 1951 – 2004 entnommen. (Foto: Renate v. Mangoldt)

Nr. 186


Àxel Sanjosé

geb. 1960 in Barcelona, lebt seit 1978 in München. Er ist Lyriker und übersetzt katalanische und spanische Dichtung ins Deutsche. Hauptberuflich ist er für das Designbüro KMS tätig; darüber lehrt er am Institut für Komparatistik der Universität München. 2004 erschien sein Gedichtband Gelegentlich Krähen. Im Herbst 2010 erhielt er das Arbeitsstipendium für Schriftsteller/innen des Freistaates Bayern für die Arbeit an dem Band Anaptyxis, aus dem die hier abgedruckten Gedichte vorab entnommen sind.

Nr. 197 Nr. 181


Joachim Sartorius

geb. 1946 in Fürth, wuchs in Tunis auf und lebt heute, nach langen Aufenthalten in New York, Istanbul und Nikosia, in Berlin. Seit 2001 leitet er die Berliner Festspiele. Er ist Lyriker und Übersetzer amerikanischer Literatur. 2008 erschien sein Gedichtband Hôtel des Étrangers im Verlag Kiepenheuer & Witsch. Zuletzt erschien bei Mare sein Reisefeuilleton Die Prinzeninseln (2009). Zuvor: Ich habe die Nacht (Köln 2003), Capucelle (Münster 2003). Bereits 1999 erschien Minima Poetica, eine internationale Anthologie poetologischer Äußerungen (bei Kiepenheuer & Witsch). Joachim Sartorius ist Herausgeber von Sprache im technischen Zeitalter.

Nr. 203 Sonderheft 2008 Nr. 165


Hans Joachim Schädlich

geboren 1935 in Reichenbach (Vogtland), studierte Gemanistik in Berlin und Leipzig. Von 1959 bis 1976 war er an der Ostberliner Akademie der Wissenschaften tätig, anschließend als freier Übersetzer. In der DDR wurden seine Werke nicht veröffentlicht, 1976 reiste er aus der DDR aus. Zuletzt erschienen der Sammelband Der andere Blick. Aufsätze, Reden, Gespräche (2005) und der Roman Anders (2003).

Nr. 177


Georg Schattney

geb. 1969 in Aachen, lebt in Brüssel. Er studierte Geschichte, Romanistik und Politikwissenschaften in Heidelberg, Köln und Buenos Aires. Während seines Studiums schrieb er für Tageszeitungen und Stadtmagazine. Danach arbeitete er in der Kommunikationsbranche und wechselte schließlich in den Finanzsektor.

Nr. 169


Denis Scheck

geb. 1964, Herausgeber der Mare-Bibliothek, Moderator der TV-Sendung Druckfrisch in der ARD, Literaturredakteur im Deutschlandfunk, lebt in Köln. (Foto: Renate von Mangoldt)

Nr. 184


Jana Scheerer

geb. 1978 in Bochum, studierte Germanistik, Amerikanistik und Medienwissenschaft in Bielefeld und Potsdam. 2004 erschien Mein Vater, sein Schwein und ich. Mehr unter www.janascheerer.de.

Nr. 165


Florian Scheibe

Florian Scheibe, geb. 1971 in München, studierte Kulturwissenschaft und Geschichte in Bremen und Regie an der Deutschen Film- und Fernseh- akademie Berlin. 2012 legte er mit Weiße Stunde seinen Debütroman vor. Er lebt in Berlin.

Nr. 209 


Gabor Schein

geb. 1969 in Budapest. Sein Roman Lazarus erschien auf deutsch in der Edition der Akademie Schloß Solitude. Die in Spr.i.t.Z. 174 abgedruckten Gedichte stammen aus dem Gedichtband retus.

Nr. 174


Silke Scheuermann

geboren 1973 in Karlsruhe, lebt in Frankfurt am Main. Sie studierte Theater- und Literaturwissenschaften in Frankfurt, Leipzig und Paris und arbeitete am Germanistischen Institut der Universität Frankfurt. Neben Kritiken veröffentlicht sie Gedichte und Erzählungen in Zeitschriften und Anthologien und erhielt mehrere Stipendien und Literaturpreise, darunter den Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt. 2001 erschien ihr Lyrikdebut Der Tag an dem die Möwen zweistimmig sangen, 2004 der Gedichtband Der zärtlichste Punkt im All (beide bei Suhrkamp erschienen). Reiche Mädchen war ihr Prosadebüt und wurde 2006 von Schöffling & Co verlegt, 2007 kam der Gedichtband Über Nacht ist es Winter dazu.

Nr. 180 Nr. 172


Roswitha Schieb

geboren 1962 in Recklinghausen, lebt in Borgsdorf bei Berlin. Sie studierte Germanistik und Kunstwissenschaft in Köln und Berlin. Sie ist Autorin einiger kulturhistorischer und literarischer Reisebücher, seit den 90er Jahren richtet sich ihr Interesse verstärkt auf die Region östlich der Oder. Zuletzt erschien Jeder zweite Berliner – Schlesische Spuren an der Spree (Potsdamer Bibliothek östliches Europa, 2012).

Nr. 204


Kristina Schilke

geboren 1986 in Tscheljabinsk, emigrierte 1993 mit ihrer Familie nach Deutschland. Seit 2006 studiert sie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie veröffentlichte u. a. eigene Beiträge in Literaturzeitschriften und Rezensionen, u. a. für die Leipziger Volkszeitung. 2006 gewann sie den 1. Preis im Literaturwettbewerb „Sprichcode: dilna slov.2006“. (Foto: Tobias Bohm)

Nr. 193


Albert von Schirnding

Jahrgang 1935, Studium der klassischen Philologie und Germanistik in München und Tübingen. Bis 1998 war er Lehrer an einem Münchner Gymnasium. 1982 erhielt er den Johann-Heinrich-Merck-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, 2001 den Kritikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Schirnding ist Mitglied des P.E.N., der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Zu den Publikationen der letzten Jahre gehören Schneemanngedichte (1992), Halbkreise. Erzählungen (1997), Literarische Landschaften (1998), Alphabet meines Lebens (2000), Unter dem Namenbaum. Neue Gedichte (2000). Literaturkritiker der Süddeutschen Zeitung.

Sonderheft 2002


Michail Schischkin

geb. 1961 in Moskau, lebt in Zürich. Er studierte Germanistik und Anglistik in Moskau. Er lebt seit 1995 in Zürich. Auf Deutsch erschien sein viel gelobter Roman Das Venushaar. Im Herbst 2012 legte er den Rom Briefsteller vor. Seit diesem Jahr ist er DAAD-Stipendiat in Berlin.

Nr. 203 


Evelyn Schlag

geb. 1952 in Waidhofen/Ybbs (Niederösterreich), Studium der Anglistik und Germanistik, lebt als freie Schriftstellerin in Waidhofen/Ybbs. Letzte Veröffentlichungen: Das Talent meiner Frau. Gedichte (Residenz 1999); Brauchst du den Schlaf dieser Nacht. Gedichte (Zsolnay 2002); Das L in Laura. Roman (Zsolnay 2003); Selected Poems (Carcanet 2004); Architektur einer Liebe. Roman (Zsolnay 2006).

Nr. 184


Christopher Schmidt

geboren 1964 in Düsseldorf, studierte Philosophie und Germanistik in Düsseldorf, Berlin und München. Er arbeitet seit 1993 als Theaterkritiker u.a. für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Zeit und die Berliner Zeitung. Seit 2001 gehört er zur Feuilletonredaktion der Süddeutschen Zeitung, dort ist er verantwortlicher Redakteur für das Sprechtheater. Darüber hinaus ist er Dozent an der Deutschen Journalistenschule in München.

Nr. 200 Nr. 187


Jochen Schmidt

geboren 1970 in Berlin, studierte Informatik, Germanistik und Romanistik. Er ist einer der Gründer der Berliner Lesebühne „Chausee der Enthusiasten“. Im C. H. Beck Verlag veröffentlichte er die Erzählungen Triumphgemüse (2000) und Müller haut uns raus (2002) und bei dtv Jochen Schmidt – seine großen Erfolge (2003).

Sonderheft 2005


Kathrin Schmidt

geboren 1958 in Gotha, studierte Sozialpsychologie in Jena. Sie lebt und arbeitet als freiberufliche Autorin in Berlin. Sie veröffentlichte Lyrik und Prosa, zuletzt den Lyrikband Totentanz (2001) und die Romane Koenigs Kinder (2002) und Seebachs schwarze Katzen (2005).

Nr. 176


Hinrich Schmidt-Henkel

geb. 1959 in Berlin, übersetzt aus dem Französischen, Norwegischen und Italienischen und hat u. a. Werke von Michel Houellebecq, Erik Fosnes Hansen, Henrik Ibsen, Jon Fosse und Yasmina Reza ins Deutsche übertragen. Für seine Neuübersetzung von Louis Ferdinand Célines Voyage au bout de la nuit wurde er mit dem Paul-Celan-Preis ausgezeichnet. Er leitete die Berliner Autorenwerkstatt Theater 2004.

Sonderheft 2008 Nr. 173


Michael Schmitt

geb. 1959 in Trier, lebt in Wiesbaden und arbeitet als Literaturredakteur und Filmemacher bei 3sat-Kulturzeit und ZDF-Lesen. Als freier Literaturkritiker schreibt er für die NZZ, die Süddeutsche Zeitung und den Deutschlandfunk. An der Philipps-Universität Marburg hat er einen Lehrauftrag zur „Literaturvermittlung im Fernsehen“ inne.

Nr. 169


Sabine Scho

geboren 1970 in Ochtrup/Westfalen, studierte Deutsche Philologie in Münster. Im Jahr 2001 erschien Album. Gedichte und Fotos. Sabine Scho lebt zur Zeit in São Paulo.

Nr. 178


Julia Schoch

1974 in Bad Saarow geboren, lebt nach Aufenthalten in Bukarest und Paris als freie Autorin und Übersetzerin in Potsdam. Für ihr Erzähldebüt Der Körper des Salamanders (2001) wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises und dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis. 2007 erschien in der edition AZUR im Glaux Verlag die „Kürzestgeschichten“-Sammlung Steltz & Brezoianu. Ihr zuletzt bei Piper (München 2009) erschienener Roman Mit der Geschwindigkeit des Sommers war für den Preis der Leipziger Buchmesse 2009 nominiert.

Sonderheft 2009


Joachim Scholl

Jahrgang 1960, studierte in Heidelberg und an der FU Berlin, er promovierte in Neuerer Deutscher Philologie mit einer Studie über Günter Grass und Uwe Johnson, arbeitete dann drei Jahre als Literaturredakteur beim DeutschlandRadio und lebt heute als freier Literaturkritiker und Autor in Berlin.

Sonderheft 2002


Philipp Schönthaler

geb. 1976 in Stuttgart, begann ein Theologiestudium in San Antonio, Texas, wechselte dann nach Vancouver, um Anglistik und Kunst zu studieren. Im Sommer 2010 promovierte er an der Universität Konstanz mit der Arbeit „Negationen des Erzählers: Thomas Bernhard, W. G. Sebald und Imre Kertész“.

Nr. 197


Jana Schroeter

geb. 1976, wuchs in Bitterfeld auf. Sie studierte Germanistik und Journalistik an der Universität Leipzig. Nach vier Jahren in München, wo sie als Fernsehredakteurin arbeitete, lebt sie jetzt als selbstständige Autorin wieder in Leipzig.

Nr. 205 


Katharina Schultens

geb. 1980 in Rheinland-Pfalz, studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim, St. Louis und Bologna. Seit 2012 ist sie als Geschäftsführerin der Graduate School of Analytical Sciences Adlershof an der Humboldt-Universität tätig. 1998 beginnt sie Lyrik sowie poetologische Texte in Zeitschriften (u.a. bella triste, randnummer, ostragehege) und Anthologien (u.a. Lyrik von Jetzt II, Neubuch) zu veröffentlichen. Im Rhein-Mosel-Verlag erschien 2004 der Lyrikband Aufbrüche, 2011 folgte die Veröffentlichung von gierstabil bei luxbooks. Im Jahr 2013 wurde sie mit dem Leonce-und-Lena-Preis ausgezeichnet.

Nr. 207 


Torsten Schulz

geboren 1959 in Berlin/Ost, studierte Film- und Fernsehwissenschaften in Babelsberg. Er drehte Dokumentarfilme, schrieb Drehbücher, ein Sachbuch und Prosa (Boxhagener Platz, 2004, Revolution und Filzläuse, 2008 beide Ullstein). Seit 2002 ist Schulz Professor für Praktische Dramaturgie in Potsdam-Babelsberg und Leiter des Studiengangs Drehbuch/ Dramaturgie. Torsten Schulz war 2005 mit dem „Literarischen Tandem“ in Belgrad.

Sonderheft 2008


Ingo Schulze

geb. 1962 in Dresden, lebt in Berlin. Bisher erschienen 33 Augenblicke des Glücks (1995) und 1998 sein Roman Simple Storys, 2005 dann sein neuer Roman Neue Leben. Es folgte 2007 der Erzählband Handy, für den er mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde. 2008 erschien im Berlin Verlag der Roman Adam und Evelyn (Auszug in Heft 186), 2009 der Essayband Was wollen wir undim Sommer 2010: Orangen und Engel. Italienische Skizzen. Mit Fotografien von Matthias Hoch. (Foto: Renate von Mangoldt)

Nr. 201 Nr. 194 Sonderheft 2009 Nr. 188 Nr. 186 Nr. 175 Nr. 170


Tobias Schwartz

Tobias Schwartz, geb. 1976 in Osnabrück, lebt in Berlin. Er schreibt Prosa und Theaterstücke, sein Romandebüt Film B erschien im Satyr Verlag und wurde an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz uraufgeführt.

Nr. 209 


Samantha Schweblin

geb. 1978 in Buenos Aires, hat Filmwissenschaften studiert und war, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete, Inhaberin einer Agentur für Webdesign. Ihre ersten beiden Erzählungsbände wurden mehrfach preisgekrönt. Ihre Erzählungen wurden bereits in mehrere Sprachen übersetzt. Auf Deutsch erschien 2010 ihr Erzählungsband Die Wahrheit über die Zukunft im Suhrkamp Verlag. Im Jahr 2012 war Samanta Schweblin Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.

Nr. 205 


Monique Schwitter

geb. 1974 in Zürich, war nach ihrem Schauspiel- und Regiestudium in Salzburg zunächst als Schauspielerin an verschiedenen Schauspielhäusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig. Seit 2005 lebt sie als freie Autorin in Hamburg. Für ihren im Literaturverlag Droschl veröffentlichten Debütband Wenn’s schneit beim Krokodil (2005) wurde sie u. a. mit dem Robert-Walser-Preis und Förderpreis der Schweizer Schillerstiftung ausgezeichnet. 2008 folgte der Roman Ohren haben keine Lider (Residenz Verlag), 2011 ihr zweiter Erzählband Goldfischgedächtnis (Droschl), der für die Hotlist nominiert wurde. 2013 erhielt sie den manuskripte-Preis.

Nr. 208 


Daniela Seel

geb. 1974 in Frankfurt/Main, lebt in Berlin. Sie gründete 2003 zusammen mit dem Buchkünstler und Illustrator Andreas Töpfer kookbooks – Labor für Poesie als Lebensform. Sie veröffentlichte Gedichte zuletzt u. a. in Zwischen den Zeilen, in der Neuen Rundschau und in der faz. Sie wurde mit dem Kurt-Wolff-Förderpreis, dem Horst-Bienek-Förderpreis und dem Autorenstipendium des Berliner Senats ausgezeichnet. Ihr erster eigenständiger Gedichtband wird 2011 bei kookbooks erscheinen.

Nr. 196


Gustav Seibt

Jahrgang 1959, studierte Geschichte und Literaturwissenschaft, ist promovierter Historiker, trat 1987 in die Feuilletonredaktion der FAZ ein, war dort Redakteur für Geisteswissenschaften und Sachbuch, bevor er 1994 die Leitung des Literaturressorts der FAZ übernahm. Ab Januar 1997 arbeitete er als Redakteur für die Berliner Zeitung und schreibt nun als freier Autor u. a. für Die Zeit und die Süddeutsche Zeitung. Sein Buch Rom oder Tod. Der Kampf um die italienische Hauptstadt erschien 2001 bei Siedler.

Sonderheft 2002


Lutz Seiler

geb. 1963 in Gera, leitet seit 1997 das Peter-Huchel-Haus in Wilhelmshorst und gewann 2007 mit der Erzählung „Turksib“ den Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Sein Erzählband Zeitwaage erschien 2009 bei Suhrkamp. Im Herbst 2010 erscheint sein neuer Gedichtband im felderlatein ebenfalls im Suhrkamp Verlag. Über Lutz Seiler siehe die Würdigung von Lothar Müller in Spr.i.t.Z. 170. (Foto: Tobias Bohm)

Nr. 202 Nr. 194 


Albrecht Selge

wurde 1975 in Heidelberg geboren und wuchs in Berlin auf. Er studierte Germanistik und Philosophie in Berlin und Wien. Heute lebt er als freier Autor mit Frau und Kind in Berlin.

Nr. 185


Bernhard Setzwein

geb. 1960 in München, lebt heute in Waldmünchen an der bayerisch-böhmischen Grenze. Autor von Lyrik- und Essaybänden, Romanen sowie Theaterstücken, so Die grüne Jungfer, Roman (Haymon Verlag 2003) sowie Ein Fahneneid aufs Niemandsland. Literatur über Grenzen (edition lichtung 2002). Zuletzt erschien wieder bei lichtung der Roman Ein seltsames Land. Mehr unter www.bernhardsetzwein.de.

Nr. 166


Lisa-Maria Seydlitz

Lisa-Maria Seydlitz, geb. 1985 in Mannheim, wo sie inzwischen auch wie- der lebt. Sie studierte am Institut für Literarisches Schreiben der Universi- tät Hildesheim sowie an der Université de Provence Aix-Marseille. Sie war Stipendiatin des Klagenfurter Literaturkurses und im Literarischen Colloquium Berlin. Ihr Debütroman Sommertöchter erschien 2012 im DuMont-Buchverlag.

Nr. 209 


Jo Shapcott

geb. 1953 in London. Im Jahr 2000 erschien Her Book: Poems 1988-1998, ein Auswahlband aus drei früheren Veröffentlichungen: Electroplating the Baby (1988), das den Commonwealth Poetry Prize gewann, Phrase Book (1992), und My Life Asleep (1998). Sie gewann die renommierte National Poetry Competition zweimal, arbeitete mit verschiedenen Komponisten zusammen und hatte eine eigene Gedichtsendung bei der BBC. Ihr Buch Tender Taxes, eine Sammlung von Versionen von Rilkes Französischen Gedichten, erschien 2002. Zur Zeit ist Jo Shapcott Visiting Professor an der Universität von Newcastle. Eine Sammlung ihrer Vorlesungen erschien unter dem Titel The Transformers (2007). www.contemporarywriters.com

Nr. 172


Volker Sielaff

geboren 1966 in der Lausitz, lebt als Lyriker und Literaturkritiker in Dresden. Seit 1990 zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien, Fachzeitschriften und überregionalen Tageszeitungen. Sein Gedichtband Postkarten für Nofretete erschien 2003 im Verlag zu Klampen, Selbstporträt mit Zwerg dann 2011 bei luxbooks. 2007 erhielt er den sächsischen Lessing-Förderpreis. Mehr im Internet: www.volker-sielaff.de. (Foto: Renate von Mangoldt)

Nr. 206 Nr. 202 Nr. 199 Nr.198 Nr. 194 Nr. 193 Nr. 190 Nr. 186 Nr. 182 Nr. 178 Nr. 176 Nr. 174 Nr. 170 Nr. 166


Roberto Simanowski

geb. 1963, ist deutscher Literatur- und Medienwissenschaftler und Herausgeber des 1999 von ihm gegründeten Journals für digitale Ästhetik dichtung-digital. Er studierte Deutsche Literatur und Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, wo er 1996 promovierte. Er war Humboldt-Stipendiat an der Harvard University mit dem Forschungsprojekt „Cyberspace und Literatur“. Bis 2010 lehrte er deutsche Literatur und Kultur sowie digitale Ästhetik an der Brown University in Providence, Rhode Island, bis 2013 war er Professor für Medienwissenschaft an der Universität Basel. Zuletzt erschien Textmaschinen – Kinetische Poesie – Interaktive Installation. Zum Verstehen von Kunst in digitalen Medien im Transcript Verlag.

Nr. 208

 


Christian de Simoni

geboren 1979, hat Deutsche Literatur studiert und schreibt Romane, Reden, philosophische Texte und Zeitschriftenartikel.

Nr. 181


Ostap Slyvynsky

wurde 1978 in Lviv (Ukraine) geboren und ist Lyriker, Übersetzer und Literaturkritiker. Seine Gedichte und Essays wurden in elf Sprachen übersetzt. Slyvynsky koordinierte das Internationale Literaturfestival in Lviv (2006-2007) und nahm an zahlreichen Literaturfestivals und Stipendienprogrammen in der Ukraine und im Ausland teil. 2003 war er Gastdozent für ukrainische Sprache und Literatur an der Universität in Sofia, heute arbeitet er als Dozent für polnische Sprache und Literatur an der Universität Lviv.

Sonderheft 2009


Goce Smilevski

geboren 1975 in Skopje, Mazedonien, studierte Literatur- und Kulturwissenschaft in Prag, Budapest und Skopje. Er ist Autor mehrerer Theaterstücke und Romane. Sein Roman Freuds Schwester wurde 2011 mit dem European Union Prize for Literature ausgezeichnet. Er erscheint 2013 bei Matthes und Seitz. 

Nr. 204 


Marek Sniecinski

geboren 1958 in Oborniki Slaskie (Obernigk/Niederschlesien). Lebt heute in Breslau, wo er Fotografie unterrichtet und am Kunstgeschichtlichen Institut der Universität Breslau Vorlesungen über zeitgenössische Kunst und Fotografie hält.

Nr. 178


Gary Snyder

1930 in San Francisco geboren, lebt heute in den Sierras, begründete in den 50ern die Beat Poetry, übersetzte chinesische Lyrik, war Japhy Ryder in Jack Kerouac’s Roman The Dharma Bums, bereiste als Heizer den Pazifik, lebte als Zen-Schüler in den 60ern in Kyoto, verfaßte Reisebücher, Essays und sechzehn Gedichtbände. 2001 erschien Aus der Spur bei Stadtlichter Presse.

Nr. 176


Sevengül Sönmez

gehört dem Lehrkörper der Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft der Bilgi-Universität Istanbul an und ist dort für das Literaturarchiv verantwortlich. Sie gibt die Werke bedeutender Autoren wie Sabahattin Ali, Sait Faik Abasiyanik und Melih Cevdet Anday heraus und schreibt Biografien über sie. Im Verlag Yapi Kredi erschienen von ihr A’dan Z’ye Sait Faik (Sait Faik von A bis Z) und A’dan Z’ye Sabahattin Ali (Sabahattin Ali von A bis Z).

Nr. 195


Piotr Sommer

geb. 1948 in Walbrzych (Waldenburg/Schlesien), ist einer der wichtigsten polnischen Lyriker der jüngeren Generation und lebt als Dichter, Essayist, Übersetzer sowie Chefredakteur einer Literaturzeitschrift in Sulejówek bei Warschau. Seit den achtziger Jahren unterrichtet Piotr Sommer regelmäßig an amerikanischen und britischen Universitäten. Seit 1977 hat Piotr Sommer acht Gedichtbände und zwei Essaybände veröffentlicht, auf Deutsch erschien zuletzt im Jahr 2002 der Auswahlband Ein freier Tag im April in der Edition Korrespondenzen. Er ist 2007 Stipendiat des DAAD.

Sonderheft 2008 Nr. 166