Übersicht unserer Autoren


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Sina Tahayori

geboren 1966 in Iran, lebt und arbeitet als Architekt und Autor in Wien. Er hat bisher mehrere Kurzgeschichten und ein Theaterstück veröffentlicht.

Nr. 193


Baha Taher

geb. 1935 in Giseh bei Kairo, lebt in Kairo. Er war Kulturredakteur beim ägyptischen Radio. Ab 1975 arbeitete er im Ausland, von 1981 bis 1995 als Übersetzer bei der UNO in Genf. Er erhielt mehrfach Auszeichnungen für seine Publikationen und Übersetzungen u. a. 1996 den ägyptischen Staatspreis für das beste literarische Werk des Jahres und 1998 den ägyptischen Staatspreis für Literatur. Auf Deutsch erschien zuletzt der Roman Zurückkehren im Berlin Verlag.

Nr. 196


Goncalo M. Tavares

geb. 1970 in Luanda/Angola, wuchs in Portugal auf und ist sowohl als Schriftsteller als auch Dozent für Erkenntnistheorie an der Universität von Lissabon tätig. Sein Werk umfasst Lyrik, Dramatik, Romane, Erzählungen, Kinderbücher und Essays, für die er mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt wurde, u. a. mit dem José-Saramago-Preis im Jahr 2005. In deutscher Übersetzung erschien zuletzt 2012 bei der DVA der Roman Die Versehrten

Nr. 207 


Paulo Teixeira

geboren 1962 in Lourenço Marques – heute Maputo – in Mosambik, unterrichtete von 2000 bis 2006 Gymnasiasten in kreativem Schreiben. Seit 1997 gibt er die Literaturzeitschrift Relãmpago (Blitz) heraus. Für den Band Inventário e Despedida (1991; Inventar und Abschied) erhielt er den Lyrik-Preis des portugiesischen PEN-Clubs, den Großen Inapa-Preis und den Literaturpreis Eça de Queirós der Stadt Lissabon. Es erschienen weitere Lyrikbände wie Arte da Memória (1992; Kunst der Erinnerung), O Rapto de Europa (1993; Die Entführung der Europa) oder 1999 Túmulo de Heróis Antigos (Grabmal alter Helden). 2005 erschien der Gedichtband Orbe: Poesia (Kreis: Dichtung). 2008 erscheint im Berliner Elfenbein Verlag der Lyrikband Einstweilige Autobiographie.

Nr. 184


Georgi Tenev

geboren 1969 in Sofia. Er ist Schriftsteller und Dramaturg und veröffentlichte bisher Prosa- und Theatertexte sowie mehrere Romane. Er schrieb Theaterstücke, die von namhaften bulgarischen Regisseuren inszeniert und in einigen europäischen Ländern aufgeführt wurden. Er verfasst Hörspiel- und Fernsehdrehbücher. 2007 gewann Tenev mit seinem Roman Partien Dom (Party Headquarters) den Vick Price für die Novelle des Jahres. 2009 erschien sein „scienes ficton short-story“ Sammelband Holy Light, dessen Übersetzung mit dem PEN Translation Fund - Preis ausgezeichnet wurde.  

Sonderheft 2011 


Ulrich Teusch

geb. 1958 in Wittlich, lebt als Privatdozent für Politikwissenschaft und als Journalist in Trier. Er veröffentlichte Freiheit und Sachzwang (1993), Die Staatengesellschaft im Globalisierungseffekt (2003) und Was ist Globalisierung (2004).

Nr. 174


Jürgen Theobaldy

geb. 1944 in Straßburg, lebt als Mitarbeiter der Parlamentsdienste in Bern. Zuletzt erschienen der Roman Trilogie der nächsten Ziele (2003) bei zu Klampen und die Gedichte 24 Stunden offen (2006) bei Peter Engstler, Ostheim/Rhön. (Foto: Renate von Mangoldt)

Nr. 190 


Michael M. Thoss

studierte Literatur, Theater und Politische Wissenschaften in Bonn und Paris. Er arbeitete als Journalist und Übersetzer. Für das Goethe-Institut war er in Jakarta, Paris und München tätig, 1998-2003 als Bereichsleiter für Bildende Kunst, Film und Medien am Haus der Kulturen der Welt Berlin. Seit 2004 leitet er die Allianz Kulturstiftung.

Sonderheft 2009


Rosemarie Tietze

geb. 1944, übersetzt aus dem Russischen (Andrej Bitow, Vladimir Nabokov, Lew Tolstoi u. a.). Sie unterrichtet Übersetzen und stellt russische Literatur in den Medien vor. Sie ist Initiatorin des Deutschen Übersetzerfonds und war bis 2009 Vorsitzende. Sie war Gastprofessorin am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (SS 2012) und am Peter-Szondi-Institut der FU Berlin (WS 2012/13). Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Paul-Celan-Preis des Deutschen Literaturfonds (2010).

Nr. 206 Nr. 195


Uwe Timm

geb. 1940, lebt als Schriftsteller in München. 1978 erschien sein historischer Roman Morenga. Letzte Veröffentlichungen: Nicht morgen, nicht gestern. Erzählungen, Köln 1999; Eine Handvoll Gras. Ein Drehbuch, Köln 2000; Rot. Roman, Köln 2001; Am Beispiel meines Bruders, Köln 2003; Der Freund und der Fremde. Erzählung, 2005. (Foto: Renate von Mangoldt)

Nr. 168


Sergej Timofejew

geb. 1970, ist Lyriker. Er hat seit 2005 mehrere Gedichtbände veröffentlicht, drei davon in Riga und zwei in St. Petersburg und Moskau. Seine Gedichte wurden in viele Sprachen übersetzt und erschienen in verschiedenen internationalen Anthologien. Er ist einer der Organisatoren des multimedialen Lyrikprojekts „Orbita“ (www.orbita.lv), das 2005 mit dem lettischen Lyrikpreis ausgezeichnet wurde, und war der erste Künstler, der im postsowjetischen Raum Poesie-Video-Clips drehte. 2003 war er auf der Shortlist für den russischen Andrey-Belyj-Preis für Lyrik.

Sonderheft 2009


Colm Tóibín

geb. 1955 in Enniscorthy, County Wexford/Irland, besuchte das University College Dublin und schloss sein Studium 1975 ab, danach zog er nach Barcelona, heute lebt er in den Vereinigten Staaten. Er ist Visiting Professor der Stanford University und der University of Texas in Austin. Auf Deutsch erscheint sein Werk im Carl Hanser Verlag. 1999 erschien Die Geschichte der Nacht, 2001 Das Feuerschiff von Blackwater und 2005 der Henry-James-Roman Porträt des Meisters in mittleren Jahren. Die in Heft 188 abgedruckte Geschichte stammt aus dem Short-Story-Band Mütter und Söhne, der 2009 erscheint. Wir danken dem Carl Hanser Verlag für die Abdruckgenehmigung. Colm Tóibín im Internet: www.colmtoibin.com. (Foto: Renate von Mangoldt)

Nr. 188


Olga Tokarczuk

geb. 1962 in Sulechów/Polen, studierte Psychologie in Warschau und lebt heute in einem niederschlesischen Dorf. Sie erhielt u. a. den Preis der polnischen Buchverleger und den Brücke-Berlin-Preis. Auf deutsch erschienen bisher der Roman Ur und andere Zeiten (Berlin Verlag) sowie in der DVA der Erzählungsband Der Schrank sowie der Roman Taghaus, Nachthaus.

Nr. 167


Ottó Tolnai

geboren 1940 in Kanjiza, studierte Hungarologie und Philosophie in Novi Sad und Zagreb. Für seine Lyrik, Prosa, Theaterstücke und Essays erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Auf deutsch erschien von ihm zuletzt Eine Postkarte an Don Dukay. Neun Geschichten aus der Provinz (2005). Er lebt als Schriftsteller und Literaturredakteur in Palics. Tolnai war 2004 Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.

Nr. 178


Lorenzo Tomassini

geboren 1969 in Basel. Studium der Philosophie in München und der Mathematik an der ETH Zürich, wo er heute lebt. Längere Aufenthalte in Südamerika, England und den USA.

Nr. 177


Jáchym Topol

geb. 1962, gehörte schon als Teenager zu den Unterzeichnern der Charta 77. 1985 begründete er das Underground-Magazin Revolver Revue, seine Zeit als Wehrpflichtiger verbrachte er mit anderen Intellektuellen in der Irrenanstalt. Er arbeitete als Heizer und Lagerarbeiter. In den 90er Jahren studierte er Ethnologie und bereiste zwischen 1989 und 1991 als Journalist für die Wochenzeitung Respekt Osteuropa. 1988 erschien im Samizdat sein erster Gedichtband Ich liebe Dich bis zum Irrsinn, 1992/93 folgten Am Dienstag gibt es Krieg und Ausflug zur Bahnhofshalle. Seinen Durchbruch als Schriftsteller hatte er mit dem Roman Die Schwester (1994, dt. 1998); es folgten Engel Exit (1995, dt. 1996) und im Herbst 2001 Nachtarbeit. Der in Spr.i.t.Z. 187 abgedruckte Text „Supermarkt der Sowjethelden“ ist Teil eines Buchprojektes, das im Suhrkamp Verlag erscheinen wird.

Nr. 187 Nr. 170

 


David Toscana

geb. 1961 in Monterrey, Mexiko, wo er auch heute lebt, studierte Literatur an der Universität von Iowa. Sein zweiter Roman Estación Tula (1995), mit dem ihm in Mexiko der Sprung auf die Bestsellerliste gelang, erschien unter dem deutschen Titel Endstation Tula (1998). Es folgten die Romane Santa María del Circo, Duelo por Miguel Pruneda, 2002, und El último lector (2005). David Toscana war 2003 Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.

Nr. 180


Jürgen Trabant

geboren 1942 in Frankfurt am Main, ist einer der bedeutendsten deutschen Sprachwissenschaftler der Gegenwart. Er lehrt als Professor of European Plurilingualism an der Jacobs University in Bremen. Er ist Gründungsmitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW). Veröffentlichungen u.a.: Zur Semiologie des literarischen Kunstwerks (Fink 1970), Der Gallische Herkules. Über Sprache und Politik in Frankreich und Deutschland (Francke 2002); Mithridates im Paradies. Kleine Geschichte des Sprachdenkens (Beck 2003).

Nr. 198 Nr. 184


Hans-Ulrich Treichel

geb. 1952 in Versmold in Westfalen, lebt in Berlin und Leipzig. Er lehrt am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig. Zuletzt veröffentlichte er im Suhrkamp Verlag die Roman Der irdische Amor (2002) und Menschenflug, den Prosaband Der Papst, den ich gekannt habe sowie die Gedichtbände Gespräch unter Bäumen (2002) und Südraum Leipzig (2005).

Nr. 171


Andreas Tretner

geb. 1959 in Gera, lebt als literarischer Übersetzer und Journalist in Leipzig. Dort absolvierte er ein Übersetzer-Studium. Er übersetzt aus dem Russischen und Bulgarischen.

Nr. 166


Sandra Trojan

geb. 1980 in Winterberg/Sauerland, studierte Amerikanistik, Journalistik und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften in Leipzig und anschließend am dortigen Deutschen Literaturinstitut. Sie veröffentlichte in diversen Zeitschriften, im Rundfunk und in Anthologien. Ihr Lyrikdebüt Um uns arm zu machen erschien 2009 im Poetenladen. Im letzten Jahr erhielt sie den Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler des Landes NRW.

Nr. 197


Magdalena Tulli

geb. 1950 in Warschau, studierte Biologie. Nach dem Studium verbrachte sie ein halbes Jahr in einer Polarforschungsanstalt in der Antarktis. Ihr erster Roman, Träume und Steine erschien 1995 (dt.: 1998). Die Erzählung In Rot erschien 1998 (dt.: 2000).

Sonderheft 2005