Übersicht unserer Autoren


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László Végel

geb. 1941 in Srbobran, lebt als Angehöriger der ungarischen Minderheit in Novi Sad/Serbien. Er studierte in Novi Sad sowie in Belgrad und arbeitete anschließend als Journalist, u. a. als Redakteur, als Dramaturg für das Fernsehen von Novi Sad sowie für das Volkstheater von Subotica. Daneben schrieb er Romane und Essays, die bisweilen schon vor der ungarischen Originalfassung auf Serbokroatisch publiziert wurden. Von 1994 bis zur Schließung im Jahr 2001 leitete Végel das Büro der Soros-Stiftung in Novi Sad. Végel war 2006 zu Gast im Heinrich Böll Haus und war Stipendiat des DAAD (Berliner Künstlerprogramm) in Berlin. Seit 1967 erschienen auf ungarisch und serbisch Romane, Essaybände und Theaterstücke. In Deutschland erschien zuletzt Exterritorium. Szenen vom Ende des Jahrtausends (Matthes & Seitz Berlin, 2007), ein essayistisches Kriegstagebuch, das Végel während der Balkankriege in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts verfasst hat. (Foto: Leipziger Messe GmbH) 

Sonderheft 2008 Nr. 186 Nr. 181


Nenad Velickovic

geboren 1962 in Sarajevo, wo er bis heute als Schriftsteller (zahlreiche Romane, TV-Drehbücher, Hörspiele), Kritiker und Literaturwissenschaftler lebt. 1997 erschien bei Volk und Welt sein Roman Logiergäste.

Nr. 174 Sonderheft 2005


Dragan Velikic

geb. 1953 in Belgrad, war Mitarbeiter einer Wochenzeitschrift und von 1995 bis 1999 Chefredakteur von Radio 92 in Belgrad. 1999-2002 Exil-Aufenthalt in Budapest und Wien. 2002 war er Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Seit Mai 2005 ist er Botschafter Serbien-Montenegros in Wien. Auf deutsch erschienen zuletzt Dossier Domaszewski (2004) und der Roman Lichter der Berührung (2005).

Nr. 174


Tomas Venclova

geb. 1937 in Klaipeda, Litauen, studierte Philologie an der Universität Vilnius. 1977 verließ er nach mehrjährigem Publikationsverbot die UdSSR, um eine Gastdozentur an der Universität Berkeley anzutreten. In dieser Zeit wurde ihm die sowjetische Staatsbürgerschaft aberkannt. Sein Werk entstand zum größten Teil im amerikanischen Exil. Er lehrt seit 1980 an der Yale University russische und osteuropäische Literatur. Im Sommersemester 2010 hatte er die Samuel-Fischer-Gastprofessur für Literatur an der FU Berlin inne. Zuletzt von ihm erschienen sind der Gedichtband Gespräch im Winter (Suhrkamp, 2007) und der Essay Vilnius. Eine Stadt (Suhrkamp, 2006).

Nr. 206 Nr. 180 Nr. 167


Kevin Vennemann

geboren 1977 in Dorsten (Westfalen), studierte Literaturwissenschaft und Geschichte in Köln, Innsbruck, Wien und Berlin. 2005 erschien im Suhrkamp Verlag sein erster Roman Nahe Jedenew. 2007 folgte Mara Kogoj. Kevin Vennemann lebt als freier Autor in Wien und Berlin. 2006 war Kevin Vennemann im Rahmen des Literarischen Tandems in Bled und Ljubljana. Für die Abdruckrechte aus Mara Kogoj im Sonderheft 2008 danken wir dem Suhrkamp Verlag.

Sonderheft 2008


Nellja Veremej

Nellja Veremej, geboren 1963 in der UdSSR, seit 1994 wohnhaft in Berlin. Sie arbeitete als Russischlehrerin, Übersetzerin, und schrieb Feuilletons und Kurzprosa für die Wochenzeitschrift Freitag. Ihr Debutroman Berlin liegt im Osten erschien 2013 im Salzburger Verlag „Jung und Jung“. Mit diesem Roman war sie auf der Longlist des Deutschen Buchpreises und für ihn erhielt sie den Förderpreis des Adelbert-von-Chamisso-Preises 2014.

Nr. 209


Haris Vlavianos

geb. 1957 in Rom, studierte Wirtschaftswissenschaften, Politologie und Philosophie in Bristol und Oxford. Er ist Herausgeber der renommierten Literaturzeitschrift Poiisi (dt.: Dichtung). Vlavianos hat bisher acht Gedichtsammlungen, einen Aphorismenband sowie zahlreiche Übertragungen aus dem Englischen, aber auch aus dem Italienischen und Portugiesischen (u. a. Texte von John Ashbery, Carlo Goldoni und Fernando Pessoa) vorgelegt; daneben veröffentlicht er regelmäßig essayistische und literaturkritische Beiträge. Eine Auswahl aus seinem lyrischen Werk erschien unter dem Titel Der Engel der Geschichte 2001 im Romiosini-Verlag Köln. Er lebt in Athen.

Nr. 172


Nikolai Vogel

geboren 1971 in München, studierte Neuere Deutsche Literatur, Philosophie und Informatik. Er hat bereits in Zeitschriften, Anthologien und im Rahmen von Internet-Projekten veröffentlicht. Teilnahme beim Open Mike 2004 und beim Bachmann-Wettbewerb 2005.

Nr. 177


Oliver Vogel

wurde 1966 in Wermelskirchen (Bergischer Kreis) geboren. Er ist Programmleiter für deutschsprachige Literatur im S. Fischer Verlag. Dieser Text wurde zuerst im Rahmen einer Koeppen-Tagung als Vortrag im Nordkolleg in Rendsburg gehalten.

Nr. 172


Ornela Vorpsi

1968 in Tirana geboren, verließ ihre Heimat 1990, lebte in Mailand und zog 1997 nach Paris. Sie ist Prosaautorin, Künstlerin und Fotografin. Es erschienen zwei Romane bei Actes Sud, zuletzt 2005 Buvez du cacao Van Houten (Trinkt Van-Houten-Kakao). Übersetzt in mehr als zehn Sprachen, liegt Das ewige Leben der Albaner nun auch auf deutsch vor (Zsolnay 2007). 2007 war Ornela Vorpsi Gast des Berliner Künstlerprogramms.

Sonderheft 2008