Übersicht unserer Autoren


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Selim Özdogan

geb. 1971 in Andana (Tükei), wuchs in Deutschland auf. 1995 erschien sein erster Roman Es ist so einsam im Sattel, seit das Pferd tot ist (Rütten & Loening). Seitdem veröffentlichte er sieben weitere Romane, drei Erzählungsbände sowie ein Tourtagebuch (Kartaus). 1998 wurde er mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet, 2010 für seinen Roman Zwischen zwei Träumen (Lübbe) für den Deutschen Science Fiction Preis nominiert. Zuletzt erschienen 2011 sein Roman Heimstraße 52 (Aufbau), 2012 seine Kolumnensammlung Passen die Schuhe, vergisst man die Füße (asphalt & anders) und der Band Der Klang der Blicke (Haymon). 2013 erschien im Haymon Verlag der Roman DZ. Özdogan lebt in Köln.

Nr. 208 Nr. 205 


Ale¨ ¦teger

geboren 1973 in Ptuj (Slowenien), ist eine der wichtigsten Stimmen der jüngeren Generation slowenischer Dichter. Er studierte vergleichende Literaturwissenschaften und Germanistik in Ljubljana und ist Mitbegründer des internationalen Festivals „Tage der Poesie und des Weins“ in Medana. Er lebt und arbeitet als Lektor in Ljubljana. Zudem ist er als Lyrikübersetzer tätig. Er erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen und war Gast des Berliner Künstlerprogramms 2005/06. Nach dem Reisegedichtband Kaschmir (Edition Korrespondenzen, 2001) und dem Lyrikband Buch der Dinge (Suhrkamp 2006) erschien zuletzt ¦tegers Berlin-Tagebuch, in dem er seine Exkursionen auf den Spuren Walter Benjamins festhält. ¦tegers Berlin-Buch Berlin. ¦tudentska zalo¸ba, aus dem der in Spr.i.t.Z. 183 abgedruckte Text stammt, wurde 2007 in Ljubljana publiziert.

Sonderheft 2008 Nr. 183 Nr. 178


Lian Yang

wurde 1955 in Bern geboren und wuchs in Peking auf. Er arbeitete beim staatlichen Rundfunk in der chinesischen Hauptstadt. 1983 wurde er im Rahmen der Kampagne „gegen geistige Verschmutzung“ scharf kritisiert. Seit 1989 lebt er im Exil, zunächst in Neuseeland, dann in London. Stipendien führten ihn in verschiedene Länder des westlichen Auslands, unter anderem 1991 nach Berlin als Stipendiat des Berliner Künstlerprogramms.

Nr. 191 Sonderheft 2008


Oksana Zabu¸ko

geb. 1960, Romanautorin und Lyrikerin. Ihr 2006 auf Deutsch erschienener Romanmonolog Feldstudien über ukrainischen Sex machte sie international bekannt. Zabu¸ko ist Vizepräsidentin des ukrainischen P.E.N. 2006 war sie Stipendiatin der Stiftung Brandenburger Tor.

Sonderheft 2008


Adam Zagajewski

geb. in Lemberg 1945, studierte von 1963 bis 1968 an der Fakultät für Psychologie und Philosophie der Jagiellonen-Universität in Krakau. Sein literarisches Debüt hatte Zagajewski 1967 mit einigen Gedichten in der Krakauer Wochenzeitschrift Zycie literackie. Zagajewski schloss sich dem Kreis der Bürgerrechtsbewegung KOR an. Zeitweise wurde ihm gegenüber ein Veröffentlichungsverbot ausgesprochen. In Deutschland erschien zuletzt Verteidigung der Leidenschaft in der Edition Akzente im Hanser Verlag (2008).

Sonderheft 2008


Feridun Zaimoglu

geb. 1964 im anatolischen Bolu, kam als Kleinkind nach Deutschland. Er studierte Kunst und Humanmedizin in Kiel, wo er seither als Schriftsteller, Drehbuchautor, Dramatiker und Journalist arbeitet. 2003 erhielt er den Preis der Jury beim Bachmann-Wettbewerb und 2004 den Adelbert-von-Chamisso-Preis. Im Jahr 2005 war er Stipendiat der Villa Massimo in Rom, und 2007 erhielt er den Grimmelshausen-Preis. Sein jüngster Roman Leyla (2006) war sowohl bei Kritikern als auch beim Publikum ein großer Erfolg. Der Roman Liebesbrand war 2008 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

Nr. 190 


Peter Zajac

geb. 1946 in Bratislava/Slowakei, studierte Slowakistik und Germanistik. Er ist seit 1996 Professor der Bohemistik und Slowakistik an der HU in Berlin. Von 1998 bis 2001 war er Abgeordneter des Slowakischen Nationalrats. Auf deutsch erschien im Gollenstein Verlag Auf den Taubenfüßchen der Literatur (1996).

Nr. 167


Juli Zeh

geboren 1974 in Bonn, absolvierte 1998 das erste juristische Staatsexamen, 2003 das zweite. Gleichzeitig studierte sie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Nach zahlreichen Auslandsaufenthalten lebt Juli Zeh wieder in Leipzig. Zuletzt erschienen bei Schöffling & Co der Roman Spieltrieb (2004) und Alles auf dem Rasen. Kein Roman (2006). Bei der Ruhrtriennale 2007 wurde ihr Stück Corpus delicti uraufgeführt (s. den Beitrag von Christopher Schmidt in Nr. 187).

Nr. 180


Serhij Zhadan

wurde 1974 im Gebiet Luhansk/Ostukraine geboren, studierte Germanistik, promovierte über den ukrainischen Futurismus und gehört seit 1991 zu den prägenden Figuren der jungen Literaturszene in der Ukraine. 2006 ist der Gedichtband Die Geschichte der Kultur zu Anfang des Jahrhunderts auch auf Deutsch bei Suhrkamp erschienen. 2007 folgten der Roman Depeche Mode und der Prosaband Anarchy in the UKR, ebenfalls bei Suhrkamp. Er lebt überwiegend in Charkiw. 2010 Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.

Nr. 194 Sonderheft 2009


Zhang Yushu

geb. 1934 in Schanghai, lebt in Peking und gilt als der Doyen der chinesischen Germanistik. Zahlreiche deutsche Autoren wurden von ihm übersetzt und herausgegeben; darunter Heinrich Heine, Stefan Zweig und unlängst, in einer sechsbändigen Werkausgabe, Friedrich Schiller. Der Sohn eines Kleinfabrikanten galt wegen seiner Herkunft und seiner Ausbildung in einer unter Mao später verstaatlichten katholischen Schule als gesellschaftlicher „Störenfried“ und politisch „gefährliches Element“.

Nr. 191


Oleg Zhukov

geb. 1980 in Odessa, Ukraine, lebt in Köln. Mit dem Text Lustdorf 1992 gewann er den Kunstpreis Viersen. Zurzeit arbeitet er an seinem ersten Romanprojekt und als Schauspieler.

Nr. 205 


Hans Dieter Zimmermann

geb. 1940 in Bad Kreuznach, lebt in Berlin. Nach dem Studium der Literaturwissenschaft, Geschichte und Philosophie war er von 1969 bis 1975 Sekretär der Abteilung Literatur der Akademie der Künste in Berlin. Seit 1975 lehrte er als Professor für Neuere Deutsche Literatur – zunächst in Frankfurt am Main und ab 1987 an der TU Berlin. Er ist Herausgener der Tschechischen Bibliothek in 33 Bänden.

Nr. 198


Anna Zonová

geboren 1962 in Ni¸ný Komárnik (Slowakei), arbeitet als Prosaautorin und Kunstkritikerin. Ihr Roman Zur Strafe und zur Belohnung (Za trest a za odménu) spielt im nordmährischen Sudetengebiet und untersucht die Schicksale von Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg dort angesiedelt wurden. Der Roman ist in einer zweisprachigen Ausgabe im Herbst 2007 im Wieser Verlag, Klagenfurt, erschienen, dem wir für die Abdruckgenehmigung des Auszugs in Heft 187 danken.

Nr. 187


Joachim Zünder

geb. 1956 in Troisdorf/Rheinland, lebt in Berlin und Heidelberg. Sein Gedichtband Die Neigung der Nacht in Gegenverständnis erschien 1985, sein zweiter Skizzen von einer Reise durch den Schlauch 1997. Im nächsten Jahr (2011) erscheint ein neuer Gedichtband.

Nr. 196